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Sion-Sextett bleibt gesperrt
Der FC Sion hat vor dem Zivilgericht Martigny eine Niederlage erlitten: Die 6 Sion-Spieler, die am Mittwoch von der Liga für 5 Spiele gesperrt worden waren, scheiterten mit ihrem Antrag auf superprovisorische Massnahmen. Gleichzeitig hat die FIFA sämtliche Klubs dazu aufgefordert, «nicht vor zivile Gerichte» zu ziehen.
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Die 6 Sion-Spieler, die von der Swiss Football League für je 5 Spiele gesperrt worden waren, haben vor dem Zivilgericht Martigny eine Niederlage einstecken müssen. Das Gericht ergreift keine Massnahmen gegen die superprovisorische Sperre für nächsten Sonntag. Stefan Glarner, Billy Ketkeophomphone, Mario Mutsch, Pascal Feindouno, José Goncalves und Gabri dürfen damit im Spiel gegen Servette nicht eingesetzt werden.
Gegen die übrigen Sperren können die Spieler bei der Liga Rekurs einlegen. Die SFL hatte die Sion-Akteure für ihren Gang vor Zivilgericht bestraft. Dieser verstösst gegen Statuten und Reglemente des Schweizerischen Fussballverbandes.
FIFA: Klubs sollen nicht vor ordentliche Gerichte ziehen
Die FIFA hat am Donnerstag sämtliche Klubs mit Nachdruck dazu aufgefordert, «nicht vor zivile Gerichte» zu ziehen. Der Weltfussballverband reagiert damit auf die Versuche des FC Sion, auf gerichtlichem Weg die Europa-League-Teilnahme zu erreichen.
Die FIFA rief die Klubs in einer Medienmitteilung in Erinnerung, dass «der ordentliche Rechtsweg gemäss FIFA-Statuten ausgeschlossen» ist. Diese Vereinbarungen habe auch der FC Sion anerkannt. Die FIFA schloss die Mitteilung mit den Worten: «Der organisierte Fussball wäre nicht mehr möglich, wenn jeder Klub ein lokales Gericht anrufen würde.»
(Agenturen/rst/gaf)
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