Federer Special
Interview
Federer: Olympia-Gold als grosses Ziel
London 2012 bleibt das grosse Ziel von Roger Federer. «Olympische Spiele waren für mich immer eine grossartige Sache», liess die Weltnummer 1 in einem Interview mit dem französischen «L’Equipe Magazin» verlauten. Er gestand, sich vor 4 Jahren erstmals mit dem Thema Rücktritt befasst zu haben .
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Befragt zu seinen nächsten Zielen, antwortete Federer im Wochenmagazin: «Einen weiteren Grand-Slam-Titel. Oder Einzel-Gold an den Olympischen Spielen in London. Diese Medaille im Einzel habe ich noch immer nicht», gestand Federer, der 2008 in Peking «nur» Olympiasieger im Doppel mit Stanislas Wawrinka wurde. Den Daviscup und die Rückkehr an die Weltranglistenspitze erwähnte der Baselbieter nicht.
Schlüsselerlebnis in Roland Garros 2003
Im Interview blickte Federer auf seine Karriere zurück. Als eines der Schlüsselerlebnisse nennt die 30-jährige Weltnummer 3 die Erstrundenniederlage 2003 an den French Open, als sie dem Peruaner Luis Horna in 3 Sätzen unterlag.
«Nachdem ich gegen Horna den ersten Satz verloren hatte, sagte ich mir: ‚Wie kannst du diesen Match noch gewinnen? Auch wenn du es schaffen würdest, es ist unmöglich, noch 6 Spiele über 5 Sätze hintereinander zu spielen‘. Ich schämte mich. Mental war ich wie eine Maus: ganz klein und ohne Gehirn... Aber schliesslich habe ich aus dieser Erfahrung sehr viel gelernt.»
Erster Gedanke an Rücktritt vor 4 Jahren
Federer gestand zudem ein, dass er schon vor vier Jahren begann, an das Karrierenende zu denken. «Nach dem, was ich alles erreicht habe, könnte ich mit ruhigem Gewissen aufhören.»
Die Zeit nach dem Tennis mache ihm keine Angst, fuhr Federer fort. Es gibt genug Dinge, die er machen könne, etwa mit seiner Stiftung. Wichtig sei die Familie. «Ich werde viel mehr Zeit haben, mich ihr zu widmen»
(mos)
Meldungen im Tagesverlauf
- Facebook soll wegen Panne Börsenwechsel prüfen
- Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
- Amnesty International kritisiert auch Schweiz
- Amnesty-Jahresbericht: China und Ägypten am Pranger
- Saudi-Arabien kauft 55 Pilatus-Trainingsflugzeuge
- Wacker Thun gleicht Finalserie aus
- Aarau in der Barrage gegen Sion
- Siege für Luzern, Lausanne und FCZ
- Basel «feiert» Titel mit Niederlage
- «Die Another Day»: Unverletzt ohne Fallschirm – dank Karton
- Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
- Neue Atomgespräche mit Iran
- USA: Wegelin will beim zweiten Gerichtstermin doch auftreten
- Buongiorno Schwarzgeld!
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang völlig offen
- 12 Spielsperren für Joey Barton







