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NLA

Der Höhenflug von Fribourg geht weiter

Samstag, 15. Oktober 2011, 21:58 Uhr, Aktualisiert 22:08 Uhr

Mit dem 7. Sieg in Serie hat Fribourg-Gottéron nach der 15. NLA-Runde die Tabellenspitze übernommen. Die «Drachen» gewannen in Lugano nach einer tollen Wende mit 4:2. Der ZSC siegte in Zug mit 4 «neuen» Spielern und die Lakers konnten endlich wieder einmal jubeln.

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Eishockey: Zug - ZSC Lions

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Fribourg scheint derzeit unbesiegbar: Mit dem 4:2-Sieg in Lugano kamen die «Drachen» zum 7. Sieg in Folge. Dabei sahen die Fribourger lange wie die sicheren Verlierer aus: Nach dem 1. Drittel lagen sie mit 0:2 zurück, zudem scheiterten die Luganesi insgesamt dreimal am Pfosten.

Nach dem Anschlusstreffer durch Benjamin Plüss (25.) begann die Aufholjagd Gottérons: Mike Knöpfli nach einer halben Stunde, Benjamin Plüss mit seinem 2. Treffer (48.) sowie Simon Gamache in der Schlussminute sorgten für die gloriose Wende. Dank dem 9. Saisonsieg und der gleichzeitigen Niederlage von Kloten in Davos (2:5) grüsst Fribourg zum ersten Mal in dieser Saison von Platz 1.

Gelungener Einstand von Nylander beim ZSC

Die ZSC Lions zeigten in Zug grosse Moral und setzten sich trotz frühem 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung durch. Severin Blindenbacher schoss den ZSC nach 55 Minuten erst in die Verlängerung und nach 87 Sekunden der Overtime sogar zum Sieg. Beide Male überwand der Verteidiger Zug-Keeper Jussi Markkanen mit einem Distanzschuss. Die erste Heimpleite der Zuger in dieser Saison wurde so Tatsache.

In einem von Kampf und Härte geprägten Spiel (36 Strafminuten) zeigten die Lions eine starke Leistung. Die Rückkehr des zuletzt verletzten Andres Ambühl sowie die Debüts von Jungstar Luca Cunti und den neuen Ausländern Steve McCarthy und Michael Nylander brachten frischen Wind ins Zürcher Spiel. Aus diesem Quartett tat sich vor allem Nylander hervor, dem ein tolles Tor gelang. Nach 25 Minuten schloss der Schwede einen Konter in Unterzahl mit einem Hocheckschuss ab.

Biel besiegt den SCB erneut

Bern kann gegen Biel nicht mehr gewinnen: Der EHCB gewann auch das zweite Derby der Saison und setzte sich zuhause vor 5405 Zuschauern mit 3:2 durch. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel sorgten Clarence Kparghai (34.) und Adrien Lauper (39.) nach Spielmitte mit zwei Toren für die vorentscheidende Zweitore-Differenz. Mario Scalzo, der vor wenigen Wochen nach einem Streit mit Biel-Coach Kevin Schläpfer nach Bern gewechselt hatte, blieb bei seiner Rückkehr ohne Skorerpunkt.

Lakers zurück im Geschäft

Die Rapperswil-Jona Lakers sind auf die Erfolgsstrasse zurückgekehrt: Nach 6 Niederlagen in Folge feierten die St. Galler gegen ein stark ersatzgeschwächtes Ambri-Piotta (9 Verletzte) einen hart erkämpften 4:2-Erfolg. Die Siegsicherung gelang erst in der Schlussphase. Marco Maurer und Lukas Grauwiler erhöhten innerhalb von 35 Sekunden von 2:1 auf 4:1. Trotz dem 3. Saisonsieg zieren die Lakers weiterhin das Tabellenende.

Genf verlieren nach Penaltys

Die SCL Tigers feierten in Genf einen 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen. Im Shootout entschied mit Tobias Bucher der 9. Schütze das Spiel. Mit Ausnahme des dramatischen Finales bekamen die 6632 Zuschauer in der Les-Vernets-Halle magere Kost geboten. Die beiden Tore durch Jean Savary (Genf) und Claudio Moggi (Tigers) waren bereits im 1. Drittel gefallen. 

(rst/gaf/sta)