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Bundesliga

Favre: «Im Fussball ist alles möglich»

Montag, 15. August 2011, 11:31 Uhr

Lucien Favre hat in Mönchengladbach den Erfolg zurück gebracht. Der Schweizer Trainer äussert sich über die Gründe für den Erfolg. Mit dem Sieg gegen Bayern München hat er eine Vorlage für seinen alten Klub Zürich im Hinblick auf die CL-Quali geschaffen hat.

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Interview mit Lucien Favre (Ausschnitt)

Seit Lucien Favre im Februar 2010 bei Borussia Mönchengladbach das Zepter übernahm, sind die «Fohlen» ein Spitzenteam. In 16 Spielen mit Favre feierte Gladbach 8 Siege - darunter gegen Schalke, Dortmund und Bayern München. «Die Spieler haben schnell verstanden, was ich will», nennt der 53-jährige Waadtländer einen der Gründe für seinen Erfolg.

1:0-Sieg gegen die Bayern

Die neue Saison begann für Gladbach dann mit einem Paukenschlag: Mit der gleichen Mannschaft, die in der Relegation gegen Bochum im vergangenen Mai den Klassenerhalt nur knapp gesichert hatte, gewann Favre auswärts bei Bayern München mit 1:0. «Das hat wieder einmal gezeigt, dass im Fussball alles möglich ist», so Favre.

Trotz des Traumstarts ist der ehemalige Hertha- und FCZ-Trainer überzeugt, dass es für seine Mannschaft eine enorm schwere Saison werden wird: «Wir müssen um jeden Punkt kämpfen.»

«Der FCZ hat nichts zu verlieren»

An die Adresse des FC Zürich gerichtet, der in den Champions-League-Playoffs auf die Bayern trifft, sagt er: «Du musst sehr gut verteidigen. Und wenn du in Ballbesitz bist, musst du den Ball zirkulieren lassen, sonst wird der Druck zu gross.» Favre sieht durchaus die Möglichkeit, dass seine ehemaligen Schützlinge die Sensation schaffen können: «Der FCZ hat nichts zu verlieren. Für die Bayern dagegen wäre ein Ausscheiden eine Katastrophe.»

Er betont aber auch, dass es viel einfacher sei, die Bayern in einem Spiel zu schlagen. «Es sind 2 Spiele», betont Favre. «Das ist natürlich sehr, sehr schwer.»

Hinweis

Weitere Aussagen von Lucien Favre sehen Sie am Mittwoch vor dem Spiel Bayern München - FC Zürich auf «SF zwei». Die Übertragung beginnt um 20.00 Uhr.

(rst)