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Super League

Sion-Boss Constantin verklagt die SFL

Samstag, 6. August 2011, 18:13 Uhr, Aktualisiert 23:14 Uhr

Der Streit um die Sion-Transfer-Sperre geht in die nächste Runde. Kurz vor Beginn der Partie zwischen Basel und Sion hat die Swiss Football League entschieden, dass Sion seine Neuverpflichtungen nun doch nicht einsetzen darf. Die Walliser deponierten daraufhin einen Protest und reichten Klage gegen die SFL ein.

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Constantins Reaktion zum SFL-Entscheid

Sions Gabri, José Goncalves, Mario Mutsch, Stefan Glarner, Pascal Feindouno und Billy Ketkeophomphone mussten gegen den FC Basel mit einem Platz auf der Tribüne Vorlieb nehmen. Damit setzte sich die Swiss Football League Minuten vor dem Anpfiff im St. Jakob-Park im Hickhack um die Spielfreigaben durch. Sie sperrte die Sion-Neuzugänge superprovisorisch für eine Partie. Das Spiel begann mit mehreren Minuten Verspätung. Die Walliser spielten unter Protest.

Constantin: «Todesurteil für die SFL»

Der streitbare Sion-Präsident Christian Constantin fand markige Worte zum Entscheid: «Die Liga hat sich über den Richterspruch eines ordentlichen Gerichts hinweggesetzt. Das ist schade. Damit hat Liga-Präsident Thomas Grimm sein Todesurteil unterschrieben.» Die Walliser haben Klage gegen die Liga-Verantwortlichen eingereicht.

Die SFL-Verantwortlichen nahmen zur ganzen Aktion vorerst keine Stellung. 

El-Hadarys langer Schatten

Der Streit zwischen dem FC Sion und der FIFA schwelt seit Februar 2008. Wegen des Transfers des ägyptischen Goalies Essam El-Hadary war den Wallisern eine zweijährige Transfersperre auferlegt worden. Am Freitag entschied das Zivilgericht in Martigny, dass die 6 Neuen bei Sion doch spielen dürfen. Nun scheint die SFL diesen Entscheid vorläufig umgestossen zu haben. 

(bon/sil)