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Slalom Männer

Jean-Baptiste Grange gewinnt Slalom-Gold

Sonntag, 20. Februar 2011, 11:41 Uhr, Aktualisiert 14:33 Uhr

Jean Baptiste-Grange hat die letzte Goldmedaille der WM in Garmisch gewonnen. Der Franzose siegte im Slalom vor dem Schweden Jens Byggmark und dem Italiener Manfred Mölgg. Die Schweizer enttäuschten schwer.

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Jean-Baptiste Grange gewinnt Slalom-Gold

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Jean-Baptiste Grange zeigte eine reife Leistung. Der 26-jährige Franzose führte nach dem ersten Lauf mit knappem Vorsprung auf Mölgg und brachte die Führung im zweiten Durchgang sicher ins Ziel. Es ist das erste Gold an einem Grossanlass für Grange, der seit Jahren zu den besten Slalomfahrern der Welt zählt.

Grange hatte zuletzt schwere Zeiten durchgemacht. Er fiel wegen einer Knieverletzung lange Zeit aus und verletzte sich im laufenden Winter zudem an der Schulter. Seit einigen Wochen ist der Franzose aber wieder auf seinem Leistungszenit. «Die Spannung in den Tagen vor dem Rennen war riesig», sagte der Franzose nach seinem Triumph. «Umso schöner ist nun, dass alles aufgegangen ist.»

Byggmarks Rückkehr

Jens Byggmark verdiente sich Silber mit einem beeindruckenden zweiten Lauf. Der Schwede ist auf dem Weg zurück zur absoluten Weltspitze und holte die erste und einzige WM-Medaille für das schwedische Männer-Team. Manfred Mölgg verteidigte seinen Platz auf dem Podest nach dem 1. Durchgang knapp vor dem Österreicher Mario Matt.

Schweizer enttäuschen

Die Schweizer zeigten im letzten WM-Rennen eine schwache Leistung. Silvan Zurbriggen schied im ersten Lauf mit einem Einfädler aus. Marc Gini und Justin Murisier verloren so viel Zeit, dass sie sich nicht unter den besten 30 klassierten. Weil bei Weltmeisterschaften aber alle Fahrer auch im zweiten Durchgang an den Start gehen dürfen, war Murisier am Schluss als 25. dennoch bester Schweizer.

Markus Vogel durfte als 30. des ersten Durchgangs den letzten WM-Lauf eröffnen. Nach einem groben Fehler musste sich der Zentralschweizer aber geschlagen geben und verlor am Ende über 6 Sekunden auf Sieger Grange. Das reichte zwar noch für Platz 27, mit einer durchschnittlichen Fahrt im 2. Lauf wäre für Vogel aber viel mehr dringelegen.

(fel)