Fussball
Super League
Last-Minute-Ausgleich für YB in Thun
In einem lange Zeit ereignislosen Spiel haben sich Thun und YB zum dritten Mal in dieser Saison mit 1:1 getrennt. Der Ausgleich für die Stadtberner fiel erst in den Schlusssekunden.
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Im Kampf um die vorderen Tabellenränge ist YB trotz des späten Ausgleichs weiter zurückgebunden worden. Der Rückstand auf Leader Basel beträgt nun satte 9 Punkte.
Thun etwas «besser» als YB
In einer traurigen ersten Halbzeit waren es die Platzherren, die den besseren Start auf dem Acker des Lachenstadions hinlegten. Folgerichtig brachte Ifet Taljevic die Thuner nach 11 Minuten und einem schnell vorgetragenem Konter in Führung. YB-Keeper Marco Wölfli wehrte den Ball hinter der Linie ab.
Die Antwort der Gäste liess auf sich warten. Einzig Emmanuel Mayuka kam nach 29 Minuten zu einer halbwegs gefährlichen Chance, sein Kopfball strich aber knapp am Pfosten vorbei. Ansonsten brachten die Stadtberner in der ersten Halbzeit nichts zustande.
Der Kampf mit dem Platz
Daran änderte sich auch in Halbzeit zwei lange Zeit wenig. Zwar übernahm YB vermehrt das Spieldiktat, zwingende Chancen schauten aber nicht heraus. Die Berner fanden offensichtlich kein Mittel gegen die gut gestaffelte Thuner Abwehr und kämpften auch mit den immer schwerer werdenden Platzverhältnissen.
Eine Viertelstunde vor Schluss war es Thun, der dem 2:0 näher stand. Stefan Glarner scheiterte aber aus kurzer Distanz an Marco Wölfli - dem einzigen YB-Akteur mit einer genügenden Leistung an diesem Nachmittag.
Wölfli und Jemal produzieren den Ausgleich
Wölfli war es auch, der letztlich am Punktgewinn der Gäste direkt Einfluss nahm. In der 93. Minute stürmte der YB-Keeper bei einem Eckball in den gegnerischen Strafraum und lenkte den Ball auch prompt zu Ammar Jemal weiter. Der Verteidiger besorgte per Fallrückzieher den nicht mehr erwarteten Ausgleich.
In der überwiegend tristen Partie bedeutete diese Aktion in der Nachspielzeit den einsamen, aber spektakulären Höhepunkt.
(ste)
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