Ski-WM
Weltmeistertitel als Krönung einer «Riesen»-Saison
Ted Ligety ist der verdiente Weltmeister im Riesenslalom. Er dominierte in dieser Disziplin in der laufenden Saison seine Konkurrenz und kann nun nach 5 Jahren wieder einen grossen Titel feiern.
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«Es ist fantastisch. Ich bin überglücklich, zuoberst auf dem Podest zu stehen. Es war ein harter Wettkampf», sagte der neugebackene und überglückliche Riesenslalom-Weltmeister 2011 im Ziel.
Im Schatten von Miller und Rahlves
Für Ligety war es sicherlich ein Vorteil, dass er sich im Schatten der US-Superstars Bode Miller und Daron Rahlves an die Weltspitze tasten konnte. Sein Debüt im Weltcup gab der mittlerweile 26-jährige Amerikaner im November 2003. Etwas mehr als 2 Jahre musste Ligety warten, bis er den 1. grossen Titel holte. Während eigentlich Miller und Rahlves den USA einen olympischen Medaillenregen hätten bescheren sollen, gewann Ted Ligety 2006 in Turin die einzige Medaille für das amerikanische Männerteam. In der Kombination setzte sich Ligety durch und sicherte sich somit die Goldmedaille - und dies obwohl sein Rückstand nach der Abfahrt 3,06 Sekunden betrug!
2. WM-Medaille
Nach einem 4. Platz im Riesenslalom an der WM 2007 in Are schaffte Ligety 2 Jahre später in Val d`Isère zum 1. Mal den Sprung auf das WM-Podest. Für ganz oben reichte es ihm aber noch nicht. Der Amerikaner musste sich Carlo Janka und Benjamin Raich geschlagen geben.
Starke Saison von Ligety
Das Vorurteil, dass die amerikanischen Sportler immer am Renntag ihre beste Leistung auspacken und während der Saison nicht brillieren, trifft auf Ted Ligety mit Bestimmtheit nicht zu. 5 Riesenslaloms gab es insgesamt in der bisherigen Saison, nicht weniger als 3 konnte Ted Ligety für sich entscheiden. Er triumphierte in Beaver Creek, Val d`Isère, Alta Badia und nun auch an der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Ted Ligety ist somit nicht nur ein würdiger, sondern auch logischer Nachfolger von Carlo Janka.
(trum)
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