Ski-WM
Männer-Riesenslalom
Ted Ligety ist Riesenslalom-Weltmeister
Ted Ligety heisst der neue Weltmeister im Riesenslalom. Der Amerikaner verwies Cyprien Richard aus Frankreich und Philipp Schörghofer (Ö) auf die Plätze 2 und 3. Carlo Janka und Didier Cuche fuhren als Siebter und Achter am Podest vorbei.
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Ted Ligety stiess mit einem angriffigen 2. Lauf von der 4. Position auf den Gold-Rang vor. Der Amerikaner, der in dieser Saison die ersten 3 Weltcup-Riesenslaloms gewonnen hatte, wies im Ziel 0,08 Sekunden Reserve auf Cyprien Richard auf. Der Franzose war mit einem fulminanten Run von Platz 7 auf den Silber-Rang vorgefahren.
Svindal: Von Platz 1 auf 4
Ivica Kostelic aus Kroatien, der nach dem 1. Lauf Dritter gewesen war, fiel am Nachmittag weit zurück und beendete das Rennen lediglich auf Position 13. Der norwegische Kombinations-Weltmeister und Halbzeitführende Aksel Svindal verpasste als Vierter Philipp Schörghofers Zeit um 6 Hundertstel.
Cuche und Janka nutzten Chance nicht
Didier Cuche und Carlo Janka schafften im Finaldurchgang den Sprung auf das Podest nicht mehr. Die Schweizer Trümpfe hatten nach dem 1. Lauf auf den Plätzen 5 und 6 liegend reelle Medaillenchancen gehabt. Beide verloren am Nachmittag aber schon im oberen Abschnitt entscheidend Zeit.
«Einfach schlecht gefahren»
«Es wäre mehr dringelegen. Im 2. Lauf bin ich an wichtigen Orten nicht gut gefahren und hatte zu wenig Speed am Schluss», sagte Cuche. «Dass ich keine Medaille gewann, lag sicher nicht am Daumen», erklärte der Neuenburger, der sich am Mittwoch im Training den Daumen der linken Hand gebrochen hatte.
Hart mit sich ins Gericht ging Janka: «Ich konnte im 2. Lauf nicht umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Ich bin einfach schlecht gefahren.»
Starker Murisier
Gross trumpfte im 2. Durchgang dafür Justin Murisier auf. Der 19-Jährige fuhr die drittbeste Laufzeit und stiess von Platz 24 auf Position 13 vor. Der dreifache Junioren-WM-Medaillengewinner aus Martigny rechtfertigte seine Nomination für den Riesenslalom voll und ganz.
Marc Berthod, der 29. des 1. Durchgangs, konnte von seiner frühen Startnummer profitieren und stiess trotz einem groben Schnitzer im Mittelteil auf Rang 21 vor. Sandro Viletta hingegen verlor im Finaldurchgang viel Zeit und fiel vom 14. auf den 24. Platz zurück.
(rek)
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