Ski-WM
Team-Event
Schweiz kassiert Klatsche von Schweden
Gleich mit 4:0 hat Schweden im Team-Event die Schweiz deklassiert. Wendy Holdener, Denise Feierabend, Marc Berthod sowie Beat Feuz hatten keine Chance und schieden im Viertelfinal aus.
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Wendy Holdener eröffnete als 1. Schweizerin das Rennen im Parallel-Riesenslalom. Aufgrund ihres verpatzten Starts hatte sie keine Chance gegen Anja Pärson, welche als haushohe Favoritin in dieses Duell stieg. «Ich hatte einen Fehlstart, die Toren waren noch zu. Zudem hatte ich am Schluss auch noch einen Bremser», erklärte Holdener ihre Niederlage.
Schweden eine Klasse für sich
Nach Holdeners Niederlage versuchte Marc Berthod, es für die Schweiz zu richten. Sein Gegner, Matts Olsson, fing ihn jedoch ab und baute die Führung auf 2:0 aus. Anschliessend hätte Denise Feierabend punkten müssen - daraus wurde aber nichts. Maria Pietilä-Holmner setzte sich durch und brachte damit Schweden in die Halbfinals. Obwohl das Duell zwischen Beat Feuz und Hans Olsson nur noch Zugabe war, gelang dem Emmentaler keine Resultatkorrektur - Schweden gewann hochüberlegen mit 4:0.
Medaille wäre möglich gewesen
«Die Bedingungen waren gut. Man fährt aber am Limit und so können Fehler passieren», erklärte Denise Feierabend den Grund für das frühe Ausscheiden der Schweiz. Der Teamspirit sei zwar vorhanden gewesen, doch das alleine nütze auch noch nichts.
Auch ihr Teamkollege Beat Feuz zeigte sich im Ziel enttäuscht über den Verlauf des Team-Events: «Unser Abschneiden war sicherlich eine Enttäuschung. Wenn man gut fährt, wäre eine Medaille im Bereich des Möglichen gelegen.»
Erfahrungen sammeln
Marc Berthod suchte im Ziel nach einer Erklärung: «Als ich gespürt habe, dass mein Gegner aufholt, wurde ich nervös und bin anschliessend nicht mehr gut gefahren.» Obwohl für die Schweiz der Team-Event kaum schlechter hätte ausfallen können, war es eine Erfahrung für das doch noch junge Team. Es ist nicht zu vergessen, dass mit Beat Feuz und Wendy Holdener zwei WM-Neulinge für die Schweiz am Start waren. Auch Cheftrainer Martin Rufener betonte, dass die Schweiz nicht mit der Wunschformation hatte auftreten können.
(trum)
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