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Team-Event

Frankreich siegt im Team-Event

Mittwoch, 16. Februar 2011, 13:01 Uhr, Aktualisiert 13:41 Uhr

Frankreich hat an der Ski-WM in Garmisch den Team-Event gewonnen. Die Franzosen setzten sich im Final knapp gegen Österreich durch. Die Schweiz enttäuschte und scheiterte bereits im Viertelfinal mit 0:4 am späteren Bronze-Gewinner Schweden.

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Ski-WM: Team-Wettkampf

Die Schweiz hatte mit der Entscheidung in diesem Parallel-Riesenslalom nichts zu tun. Das Swiss-Ski-Quartett mit Wendy Holdener, Denise Feierabend (für die kranke Fabienne Suter), Marc Berthod und Beat Feuz blieb schon im 1. Duell auf der Strecke. Gegen Schweden gingen im Viertelfinal sämtliche Zweikämpfe verloren.

«Matchwinnerin» Marmottan

Der Final war eine sehr spannende Angelegenheit. Nach den ersten beiden Duellen stand es 1:1. Anna Fenninger (Ö) hatte gegen Tessa Worley gewonnen, Cyprien Richard (Fr) fuhr schneller als Philipp Schörghofer.

Danach stellte Anemone Marmottan dank einem Sieg mit 0,01 Sekunden Vorsprung gegen Michaela Kirchgasser auf 2:1 für Frankreich. Marmottan war für die unglücklich kämpfende Taina Barioz für den Final «eingewechselt» worden.

Zuerst jubelten die Falschen

Den letzten Zweikampf entschied Romed Baumann danach gegen Thomas Fanara für sich. Im Ziel glaubten sich die Österreicher zunächst als Sieger und lagen sich jubelnd in den Armen. Denn die Anzeige im Zielraum hatte den Favoriten im ersten Moment als Sieger angegeben.

Die Zeit entschied jedoch ganz knapp für die Franzosen. Die brauchten zwar eine Weile, um ihren Triumph zu realisieren, jubelten danach aber umso herzhafter.

Dreimal über die Zeit

Der Sieg der Franzosen kommt einer Überraschung gleich. Andere Teams waren höher eingestuft worden. Der Erfolg hing allerdings mehrmals an einem seidenen Faden: Sowohl im Viertelfinal (gegen Deutschland), als auch im Halbfinal (gegen Schweden) und schliesslich im Final setzte sich Frankreich jeweils erst über die Zeit durch.

Die Österreicher waren in Bestbesetzung angetreten. Benjamin Raich zog sich allerdings schwere Verletzungen im linken Knie zu (Kreuzbandriss und Knorpelabbruch).

13. WM-Medaille für Pärson

Die Bronzemedaille sicherte sich Schweiz-Bezwinger Schweden. Anja Pärson (die sämtliche vier Duelle gewann), Maria Pietilä-Holmner, Matts Olsson und Hans Olsson gewannen 4:0 gegen Italien. Für Pärson ist es bereits die 2. WM-Team-Medaille und das 13. Edelmetall an Weltmeisterschaften überhaupt.

Schlussklassement

1. Frankreich (Tessa Worley, Anemone Marmottan, Taina Barioz, Thomas Fanara, Gauthier de Tessieres, Cyprien Richard).

2. Österreich (Anna Fenninger, Michaela Kirchgasser, Marlies Schild, Romed Baumann, Philipp Schörghofer, Benjamin Raich).

3. Schweden (Anja Pärson, Maria Pietilä-Holmner, Sara Hector, Hans Olsson, Matts Olsson, Axel Bäck).

4. Italien.

5. Deutschland, USA, Kroatien und Schweiz (Wendy Holdener, Denise Feierabend, Marc Berthod, Beat Feuz sowie Fabienne Suter und Justin Murisier/beide nicht eingesetzt).

9. Kanada, Slowakei und Tschechien.

(rek)