Ski-WM
Super-Kombination Männer
Riesige Enttäuschung bei Zurbriggen und Feuz
Vielversprechend war die Ausgangslage nach der Kombinationsabfahrt. Viel gebracht hatte es aber nicht. Sowohl Silvan Zurbriggen als auch Beat Feuz fädelten im Kombinationsslalom ein - die Medaillenhoffnungen waren im Keim erstickt.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Enttäuschung stand beiden Schweizern ins Gesicht geschrieben. Auch Minuten nach dem Rennen zeigten sich Silvan Zurbriggen und Beat Feuz kopfschüttelnd neben der Piste. Aus der Traum von einer Medaille in der Super-Kombination, welche für beide im Bereich des Möglichen lagen.
«Kleine Welt bricht zusammen»
Silvan Zurbriggen war der erste der beiden Schweizer, welcher in den Kombinationsslalom startete. Nach einem Einfädler war sein Traum von einer WM-Medaille schnell geplatzt. Umso enttäuschter äusserte er sich nach dem Rennen: «Es ist sehr bitter. Ich weiss nicht, wann ich zuletzt einen Einfädler hatte.» In Garmisch habe er gut Slalom trainieren können und sei zuversichtlich in die Super-Kombination gestartet.
Lange Zeit sah es auch gut aus für den Walliser, doch dann platzte sein Traum auf einen Schlag. «Dieser Tag ist sehr brutal für mich. Es bricht eine kleine Welt zusammen. So kurzfristig ist es schwierig, mehr dazu zu sagen», äusserte sich ein bitter enttäuschter Zurbriggen.
Kein Glück an den Weltmeisterschaften
Die Weltmeisterschaften scheinen dem Walliser in letzter Zeit kein Glück zu bringen. In Val d`Isère verpasste er die Bronzemedaille in der Super-Kombination um lediglich 1 Hundertstel und in Garmisch verspielte er mit dem Einfädler im Slalom einen vielversprechenden Zwischenrang.
Ärgerlicher Rückschlag für Feuz
Auch Beat Feuz musste das rapide Ausscheiden beim Kombinationsslalom nach ausgezeichneter Zwischenzeit erst einmal verarbeiten. «Es ist sehr schade, dass es nicht aufgegangen ist. Ein Einfädler kann zwar immer passieren, aber hart ist es trotzdem», äusserte sich der Emmentaler nach dem Rennen. Trotz des Ausscheidens kann Feuz zufrieden sein mit seiner Leistung. «Während den ersten 45 Sekunden habe ich meinen besten Slalomlauf gezeigt. Am Schluss ging es leider nicht auf. Rückschläge kommen immer wieder, ich kenne dies von Verletzungen. Trotzdem ist dieser ärgerlicher», zeigte sich Feuz enttäuscht. Alles negativ sieht der 24-Jährige aber nicht. Aufgrund seiner guten Leistungen ziehe er doch eine positive WM-Bilanz.
4 Medaillen an Junioren-WM
An den Juniorenweltmeisterschaften 2007 holte Beat Feuz insgesamt 4 Medaillen mit nach Hause, 3 goldene und 1 bronzene. Obwohl seine 1. Medaille bei einer WM der «Grossen» in Griffnähe war, muss er auf diese noch ein wenig warten. Für den Emmentaler wird dies zwar zurzeit nur ein kleiner Trost sein - aber der Zug für den Gewinn einer WM-Medaille bei den «Grossen» ist für ihn noch lange nicht abgefahren.
(trum)
Meldungen im Tagesverlauf
- Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
- Amnesty International kritisiert auch Schweiz
- Amnesty-Jahresbericht: China und Ägypten am Pranger
- Saudi-Arabien kauft 55 Pilatus-Trainingsflugzeuge
- Wacker Thun gleicht Finalserie aus
- Aarau in der Barrage gegen Sion
- Siege für Luzern, Lausanne und FCZ
- Basel «feiert» Titel mit Niederlage
- «Die Another Day»: Unverletzt ohne Fallschirm – dank Karton
- Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
- Neue Atomgespräche mit Iran
- USA: Wegelin will beim zweiten Gerichtstermin doch auftreten
- Buongiorno Schwarzgeld!
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang völlig offen
- 12 Spielsperren für Joey Barton
- Schneider-Ammanns Seilschaft gescheitert – Dell'Ambrogio bleibt





