Ski-WM
Super-Kombi Frauen
Fenninger holt Kombi-Gold - Gisin Vierte
Die Schweiz scheint an der WM in Garmisch das Abonnement auf vierte Plätze gelöst zu haben. Dominique Gisin landete in der Super-Kombination auf dem Platz neben dem Podest. Gold holte die junge Österreicherin Anna Fenninger vor Tina Maze (Sln) und Anja Pärson (Sd).
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Speed-Spezialistin Dominique Gisin zeigte einen überraschend starken Slalom und verpasste das Podest am Schluss um nur 4 Zehntel. Denise Feierabend konnte die tolle Ausgangslage aus der Abfahrt nicht umsetzen und verbesserte sich im Slalom nur um eine Position auf Rang 6. Lara Gut setzte voll auf die Karte Angriff und schied nach starken Zwischenzeiten aus.
«Am Sonntag rocke ich die Abfahrt»
Die Schweizer Pechsträhne an der WM geht damit weiter. Im dritten Rennen der dritte 4. Platz für das Schweizer Team, noch immer keine Medaille - Swiss-Ski scheint derzeit vom Pech verfolgt. Die Enttäuschung hielt sich bei Gisin dennoch in Grenzen: «Das war der beste Slalom meiner Karriere», freute sich die Zentralschweizerin im Ziel. «Und am Sonntag rocke ich die Abfahrt.»
Fenninger mit starkem Slalom zu Gold
Wie im ersten Frauen-Rennen ging auch in der Kombination Gold an Österreich. Die 21-jährige Anna Fenninger zeigte einen beeindruckenden Slalom und setzte sich am Ende knapp vor der Slowenin Tina Maze und vor der unverwüstlichen Anja Pärson durch. Die Führende nach der Abfahrt, Super-G-Weltmeisterin Elisabeth Görgl, fiel auf Rang 5 zurück.
«Ich kann das noch gar nicht glauben»
Fenninger hat in ihrer Karriere bislang noch kein Weltcup-Rennen gewonnen. «Ich kanns noch gar nicht glauben, jetzt Weltmeisterin zu sein», freute sich die Österreicherin über den Titel. Sie habe sich darauf konzentiert, im Ziel die Führung zu übernehmen. Dass der eigentlichen Super-G-Spezialistin der Slalom derart gut gelingt, «ist einfach unglaublich», resümiert Fenninger.
Pärsons Kampfansage
Bereits ihre 11. WM-Medaille (plus einmal Silber mit dem Team) kann Anja Pärson feiern. Die Schwedin ärgerte sich über ihren grossen Fehler in der Abfahrt: «Hätte ich den nicht gemacht, hätte ich sicher gewonnen», analysierte Pärson. Im Slalom sei es dann nicht einfach gewesen, «ich war sehr nervös am Start.» Wie Gisin will auch sie sich jetzt auf die Abfahrt vom Sonntag konzentrieren.
Vonn und Riesch erheblich geschwächt
Dort rechnet sich auch Lindsey Vonn wieder einiges aus. Die Amerikanerin kam gesundheitlich angeschlagen nicht auf Touren und verzichtete auf den Slalom. Ein grosses Kämpferherz bewies dagegen die Einheimische Maria Riesch, die trotz viraler Grippe beide Läufe bestritt. Erheblich geschwächt erreichte sie den 11. Schlussrang.
(fel)
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