Tennis
ATP Basel
Roger Federer gewinnt Swiss Indoors zum 4. Mal
Roger Federer hat Novak Djokovic im Final der Swiss Indoors in Basel 6:4, 3:6, 6:1 geschlagen und sich den Titel nach 2006, 2007 und 2008 zum vierten Mal geholt.
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Vier Turniersiege in Basel, das hatte vor Roger Federer noch kein Spieler geschafft. Nach je drei Siegen und drei Niederlagen in seinen bisherigen Finals schwang der Schweizer diesmal wieder obenaus. Federer revanchierte sich bei Novak Djokovic für die Final-Niederlage 2009 in imposanter Manier.
Im ersten Satz legte Federer los wie die Feuerwehr und erspielte sich gleich im ersten Game zwei Breakchancen. Es klappte dann zwar erst zum 2:1 mit dem Servicedurchbruch für Federer, in der Folge liess er Djokovic aber nicht mehr herankommen.
Schwächephase im zweiten Satz
Nachdem im ersten Satz beide Spieler begeisterndes Tennis gezeigt hatten, baute Federer zu Beginn des zweiten Durchgangs massiv ab. Bis zum 0:3 aus seiner Sicht gewann der Schweizer lediglich einen einzigen Punkt. Der Schweizer kam zwar bei 3:5 noch zu einem Breakball, Djokovic holte sich aber den zweiten Durchgang letztendlich souverän und verdient.
Bärenstark in Umgang drei
Im Entscheidungssatz spielte Federer dann wie verwandelt und suchte konsequent den Angriff. Weil Djokovic seinerseits jetzt deutlich mehr Fehler machte, zog der Schweizer davon. Er konnte es sich gar leisten, mehrere «Penaltys» zu vergeben, sonst hätte Djokovic wohl gar kein Game mehr gewonnen.
Federer zeigte nach dem Matchball viele Emotionen und demonstrierte damit, wie wichtig ihm sein Heimturnier und ein Triumph bei diesem ist. Sein Sieg schmeckte wohl umso süsser, als er an diesem Tag einen phasenweise sehr starken Novak Djokovic schlug. Der Serbe spielte durchwegs mit viel Risiko und es brauchte von Federer eine sehr gute Leistung, um ihn an diesem Tag zu schlagen.
Hervorragende Bilanz im Herbst
Mit zwei Titeln und einer Finalteilnahme bei den letzten drei Turnieren blickt Federer nun auf eine ausgezeichnete Herbst-Bilanz zurück. Seit dem Out in Wimbledon hat er 26 von 29 Spielen gewonnen und scheint für die letzte Phase des Tennis-Jahres mit Auftritten beim ATP-1000-Turnier in Paris und dem World-Tour-Final in London Ende November bestens gerüstet.
(mum)
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