Eishockey
NLA
Fribourg wendet Spiel gegen Bern
Fribourg-Gottéron hat das «Zähringer-Derby» gegen den SC Bern trotz eines 0:2-Rückstands gewonnen und in der Tabelle zu den Bernern aufgeschlossen. Zu Erfolgen kamen auch die Kloten Flyers, die ZSC Lions, Genf und Davos.
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Auch das zweite Duell in dieser Saison zwischen Fribourg und Bern endete mit einem Erfolg von Gottéron. Vitali Lachmatow erzielte in der 44. Minute den Siegtreffer zum 3:2-Sieg für die Freiburger.
Marc Reichert und Jean-Pierre Vigier schossen den Schweizer Meister bis zur 14. Minute 2:0 in Führung. Fribourg antwortete mit zwei Powerplay-Treffern innerhalb von 30 Sekunden (17.) durch Andrej Bykow und Michael Ngoy. In einem intensiven, attraktiven Spiel behielt Fribourg das bessere Ende für sich, weil Lachmatow im dritten Spiel hintereinander traf. Davor war er die ersten 19 Spiele ohne Torerfolg geblieben.
Bern verpasste es vor allem im Mittelabschnitt, in Führung zu gehen. Während zwei Minuten doppelter Überzahl verpasste der SCB jedoch das 3:2. Gelegenheit zur Revanche bietet sich den Hauptstädtern bereits am Samstag.
Kloten: Wende in 139 Sekunden
Innerhalb von 139 Sekunden bewerkstelligten die Kloten Flyers in Rapperswil-Jona gegen die Lakers die Wende: Zuerst glich Samuel Keller zum 3:3 aus (24.), dann erzielte Matthias Bieber in Unterzahl das 4:3 (26.). Diesem dritten Rückstand (nach 0:1 und 1:2) lief Rapperswil-Jona bis zuletzt erfolglos hinterher. Verteidiger Patrick von Gunten und Simon Bodenmann stellten mit den Treffern zum 6:3 Klotens zweiten Auswärtssieg in dieser Woche verdientermassen sicher.
ZSC Lions gewinnen offenen Schlagabtausch
Owen Nolan sorgte mit seinem ersten Treffer im Dress der ZSC Lions für die Vorentscheidung beim 5:4-Sieg gegen Biel. Der kanadische NHL-Altstar erzielte in seinem vierten Spiel für die Zürcher in der 44. Minute das wegweisende 4:3. Neun Minuten vor dem Ende erhöhte Alexej Krutow auf 5:3. Dabei sah Biels Torhüter Marco Streit, der den kranken Reto Berra ersetzte, nicht gut aus. Insgesamt gab es im ausgeglichenen Spiel vier Führungswechsel.
Bednars spätes Siegestor
Eine feine Einzelleistung des Liga-Topskorers Jaroslav Bednar 143 Sekunden vor Schluss zum 3:2 entschied die Partie zwischen Davos und Ambri-Piotta. Zuvor schienen die Leventiner auf gutem Weg zum überraschenden Punktgewinn. Die Gäste beanspruchten zwar insbesondere im zweiten Abschnitt viel Glück, verdienten sich dieses Fortune aber mit einem beherzten, engagierten Auftritt. Davos hätte den 6. Sieg in Folge früher sicherstellen können. Die Bündner trafen in den ersten 31 Minuten dreimal Pfosten oder Latte.
Genf braucht 38 Sekunden Overtime
Bloss 38 Sekunden dauerte die Verlängerung bei Lugano - Genf. Das Siegestor zum 2:1 für die Westschweizer erzielte Brian Pothier in Überzahl. Servette verdiente sich den knappen Sieg, obwohl auch Lugano im Schlussabschnitt dem Sieg nahe stand. Die Tessiner erwiesen sich aber wiederum als schwach im Abschluss. In vier der letzten sechs Spiele gelang ihnen höchstens eines oder überhaupt kein Tor (1:9 Langnau, 0:4 Fribourg, 0:8 Zug, 1:2 Servette). Den einzigen Treffer am Freitag erzielte Junior Andrea Grassi per Buebetrickli; es war Grassis erstes NLA-Tor.
(si/koem)
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