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Super League

Gygax rettet Luzern Punkt in Zürich

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 21:46 Uhr

Super-League-Leader Luzern hat im Nachtragsspiel der 9. Runde 2:2-Unentschieden beim FC Zürich gespielt. Ausgerechnet Ex-FCZler Daniel Gygax rettete dem FCL den Punkt.

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FC Zürich - FC Luzern

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12 Minuten vor Schluss führte der FC Zürich mit 2:1 und wenig sprach dafür, dass sich das Heimteam die Butter noch vom Brot nehmen lassen würde. Luzern war nicht im Stande, grossen Druck auf das Zürcher Tor auszuüben.

Doch dann hebelte Thomas Prager mit einem wunderschönen Steilpass drei FCZ-Verteidiger aus und lancierte Gygax. Der langjährige Zürcher und ehemalige Pubilkumsliebling im Letzigrund hatte keine Mühe, Andrea Guatelli zu bezwingen.

Drei Tore nach Standards

Der FC Zürich hatte einen Blitzstart in die Partie hingelegt. Chaker Zouaghi brachte das Team von Urs Fischer nach 150 Sekunden in Führung; der Verteidiger war nach einem Freistoss von Dusan Djuric erfolgreich.

Doch die Luzerner waren nicht lange in Rückstand und waren ebenfalls per Kopf nach einem Standard erfolgreich: João Paiva erzielte den Ausgleich nach einem Freistoss von Hakan Yakin. Kurz vor der Pause brachte Alexandre Alphonse nach Vorarbeit von Ludovic Magnin sein Team erneut in Front.

Hektische Schlussphase

Es war der Lohn für eine engagierte Leistung Zürichs, das insgesamt mehr Spielanteile besass. Bezeichnend für die Partie war, dass die ersten drei Treffer allesamt nach Standards fielen. Der Spitzenkampf war lange Zeit arm an guten Tormöglichkeiten. Der FCZ verpasste es, das 3:1 zu suchen und konzentrierte sich darauf, den Vorsprung zu verwalten.

Erst in der Schlussphase und nach dem Ausgleich Gygax' kam noch einmal Hektik auf und beide Equipen vergaben einige Möglichkeiten für den Sieg. Yakin traf aus spitzem Winkel nur den Aussenpfosten, Admir Mehmedi und Alphonse vergaben in der Nachspielzeit zwei gute Möglichkeiten aus bester Position.

Luzern bleibt Leader

«Wir zeigten eine gewisse Reife, haben in der zweiten Halbzeit viel investiert. Insofern ist der Punkt nicht gestohlen», analysierte der Luzerner Trainer Rolf Fringer.

Luzern baute mit dem Punktgewinn den Vorsprung in der Tabelle auf den FC Basel auf zwei Punkte aus. Zürich liegt 5 Punkte hinter den Luzernern weiterhin auf Rang 3.

(mos)