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ATP Stockholm

Federer feiert in Stockholm den 64. Turniersieg

Sonntag, 24. Oktober 2010, 8:53 Uhr, Aktualisiert 16:21 Uhr

Roger Federer hat in Stockholm seinen insgesamt 64. Turniersieg in seiner Karriere gefeiert - den dritten in diesem Jahr. Die Weltnummer 2 bezwang den Deutschen Florian Mayer mit 6:4 und 6:3.

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Federer feiert in Stockholm den 64. Turniersieg

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Der Sieg in Stockholm ist Federers 64. Turniersieg insgesamt. Damit schliesst der Baselbieter in der «ewigen» Bestenliste zu Pete Sampras auf Rang 4 auf. Vor ihm liegen nur noch John McEnroe (77), Ivan Lendl (94) und Jimmy Connors (109).

Federers Aufholjagd in dieser Satistik hat sich allerdings verlangsamt. Beim ATP-250-Turnier in Schweden feierte er bei der siebten Finalteilnahme des Jahres 'erst' den dritten Turniersieg der Saison.

Starke Reaktion nach Breakrückstand

In einem unterhaltsamen Startsatz hatte Federer bereits im ersten Aufschlagsspiel von Mayer (ATP 47) 3 Breakbälle, konnte aber keinen davon nutzen. Beim Stand von 3:3 unterliefen Federer zu viele Fehler und somit war es der Deutsche, der zum ersten Servicedurchbruch kam. Federer reagierte aber mit Vehemenz auf den Rückstand, schaffte sofort das Re-Break und breakte Mayer wenig später gleich nochmals zum Satzgewinn.

Ausgeglichen auch der zweite Satz

Das spielentscheidende Break gelang Federer dann im zweiten Satz zum 4:2. Mayer, der letztmals vor 4 Jahren in einem ATP-Final stand, konnte auch hier über weite Strecken ausgezeichnet mit dem Schweizer mithalten. In den entscheidenden Momenten spielte Federer jedoch einen Tick besser und verwertete nach 63 Minuten seinen zweiten Matchball.

Bild Prinzessin Victoria von Schweden überreicht Federer den Stockholm-Pokal.
Prinzessin Victoria von Schweden überreicht Federer den Stockholm-Pokal. Reuters

«Es war eine harte Woche»

Obwohl Federer erstmals seit dem Turniersieg in Halle im Juni 2008 keinen Top-Ten-Spieler bezwingen musste, fiel der Weg zum Triumph nicht leicht. So blickte er gegen seinen Kumpel Stanislas Wawrinka (ATP 21) mit Satz- und Breakrückstand einem frühen Ausscheiden entgegen. Im Halbfinal gegen Ivan Ljubicic misslang ihm der Start ebenfalls gründlich. «Es war eine harte Woche. Ich kam von Schanghai, wo ich fünf Spiele bestritt und musste hier erst den Jet-Lag verarbeiten», so Federer.

Als nächstes steht für Federer nun das Heimturnier in Basel ab Anfang November an. Dort hat der Lokalmatador eine Rechung offen. 2009 unterlag er dort im Final dem Serben Novak Djokovic.

Federers 1. Auftritt an den Swiss Indoors in Basel

(ste/koem)