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Orientierungslauf

Doppelter Triumph für Daniel Hubmann

Sonntag, 10. Oktober 2010, 16:12 Uhr

Daniel Hubmann hat zum dritten Mal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen. Der Thurgauer gewann das letzte Rennen, einen Sprint in Genf, ebenso wie bei den Frauen Simone Niggli.

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OL: Doppelter Triumph für Daniel Hubmann

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Überzeugender hätte Hubmann seinen Gesamtweltcup-Triumph nicht ins Trockene bringen können, gewann er doch zum Abschluss des Weltcup-Finales den Sprint in Genf. Der 27-jährige Thurgauer verwies seinen Landsmann Matthias Müller, der das Rennen lange Zeit angeführt hatte, und den Briten Graham Gristwood um neun Sekunden auf die weiteren Plätze.

Sprint-Weltmeister Müller verteidigte damit souverän seinen 2. Platz im Gesamtklassement. Matthias Merz beendete den Sprint als Neunter und wurde in der Gesamtwertung Sechster.

Hubmann: «Hatte an mir gezweifelt»

Hubmann hatte wegen Fussproblemen seit der WM nur eingeschränkt trainieren können. «Ich habe in den letzten paar Wochen viel an mir gezweifelt», sagte der dreifache Weltmeister. Umso grösser ist nun sein Selbstvertrauen. «Es ist schön zu spüren, dass ich auch in schwierigen Zeiten vorne mitlaufen kann», erklärte er.

In Genf hatte Hubmann erst beim 14. von 19 Posten die Führung übernommen. Diese gab er danach aber nicht mehr preis. «Ich bin überwältigt, dass es zum Sieg gereicht hat», sagte er, der von einer «kniffliger» Routenwahl sprach.

Simone Niggli überlegen

Bei den Frauen triumphierte - wie bereits am Vortag über die Mitteldistanz - Simone Niggli. Die 17-fache Weltmeisterin dominierte den Lauf von A bis Z. Die einzige, die einigermassen mit der 32-jährigen Bernerin mithalten konnte, war Helana Jansson, die bereits am Vortag Zweite geworden war. Die Schwedin verlor 14 Sekunden auf Niggli. Die drittklassierte Dänin Ida Bobach büsste bereits 45 Sekunden ein. Der Kurs sei sehr knifflig gewesen, sagte Niggli. Deshalb war gar die OL-Dominatorin ab und zu unsicher

Niggli feierte in Genf ihren 47. Weltcup-Erfolg in einer Einzeldisziplin, die Staffel miteingerechnet sind es gar 51. In diesem Jahr war es im zwölften Weltcup-Lauf ihr neunter Sieg. Niggli hatte bereits vor dem Weltcup-Finale als Gesamtsiegerin festgestanden - zum siebenten Mal insgesamt. . «Ich konnte konstant auf sehr hohem Niveau laufen», zog Niggli Bilanz. Diese Saison sei eine ihre allerbesten gewesen.

Auch die weiteren Schweizerinnen konnten sich gut in Szene setzen. Caroline Cejka verpasste das Podest als Vierte lediglich um drei Sekunden, Angela Wild (6.), Rahel Friederich (7.) und Ines Brodmann (10.) klassierten sich ebenfalls in den Top Ten.

OL: Weltcup-Sprint in Genf

Männer (2,95 km/100 m HD/19 Posten): 1. Daniel Hubmann (Sz) 15:39. 2. Matthias Müller (Sz) und Graham Gristwood (Gb) je 0:09. 4. Thierry Gueorgiou (Fr) 0:13. 5. Öystein Kvaal Österbö (No) 0:14. 6. Lars Skjeset (No) 0:35. 7. Andreas Kyburz (Sz) und Jerker Lysell (Sd) je 0:36. 9. Matthias Merz (Sz) 0:39. 10. Audun Weltzien (No) 0:46. 11. Baptiste Rollier (Sz) 0:48. Ferner: 15. Matthias Kyburz (Sz) 0:55. 32. Marc Lauenstein 1:45.

Frauen (2,8/90/19): 1. Simone Niggli 16:36. 2. Helena Jansson (Sd) 0:14. 3. Ida Bobach (Dä) 0:45. 4. Caroline Cejka (Sz) und Maja Alm (Dä) je 0:48. 6. Angela Wild (Sz) 0:55. 7. Rahel Friederich (Sz) 0:56. 8. Lena Eliasson (Sd) und Elise Egseth (No) je 0:59. 10. Ines Brodmann (Sz) 1:01. Ferner: 16. Sara Lüscher (Sz) 1:49. 19. Brigitte Mühlemann (Sz) 1:52. 25. Bettina Aebi (Sz) 2:16.

Männer: 1. Hubmann 807. 2. Müller 613. 3. Gueorgiou 450. 4. Carl Waaler Kaas (No) 403. 5. Olav Lundanes (No) 402. 6. Merz 400. Ferner: 8. Fabian Hertner (Sz) 379. 14. Rollier 270. 25. Lauenstein 163. 29. Andreas Kyburz 145. 35. Matthias Kyburz 109.

Frauen: 1. Niggli 1080. 2. Jansson 710. 3. Alm 422. 4. Minna Kauppi (Fi) 379. 5. Eliasson 378. 6. Dana Brozkova (Tsch) 368. Ferner: 8. Cejka 336. 12. Friederich 284. 15. Lüscher 254. 16. Wild 216. 27. Vroni König-Salmi (Sz) 148. 32. Brodmann 137. 35. Wyder 113.

(si/mos)