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Champions League
Basler Unkonzentriertheiten bestraft
Ein kapitaler Fehlstart hat den FC Basel zum Champions-League-Auftakt in Cluj um Punkte gebracht. Nach 12 Minuten lagen die «Bebbi» bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Am Ende reichte es nur noch zu einem 1:2.
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Es waren zwei individuelle Basler Fehler, die zur frühen 0:2-Hypothek führten. In der 9. Minute stand der rechte Aussenverteidiger Safari bei einer Ecke zu weit vom rumänischen Linksverteidiger Rada weg. Gegen den wuchtigen Kopfball war Costanzo machtlos.
Kapitaler Fehlpass von Yapi
Nur 3 Minuten später verlor Yapi in der Vorwärtsbewegung den Ball, wodurch die Osteuropäer zu einer 3-gegen-1-Überzahl kamen. Die Situation schien bereits geklärt, als Culio den Ball von der Grundlinie ins Zentrum flankte, wo der 2,03-m-Mann Traoré ungehindert zum 2:0 einköpfeln konnte.
Anschlusstreffer durch Stocker
Nach diesem Start-Schock dauerte es bis zur 30. Minute, ehe sich der FCB erholte und vermehrt Druck auf das rumänische Tor ausüben konnten. In der 36. Minute scheiterte Huggel mit dem Kopf nach schöner Kombination über Yapi, Shaqiri und Inkoom nur knapp.
Stockers Anschlusstreffer in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit war der gerechte Lohn für die intensiveren Bemühungen. Der wieder genesene Nationalspieler verwertete einen Frei-Eckball mit dem Kopf.
Insgesamt war der Schweizer Meister in den ersten 45 Minuten sicher nicht die schlechtere Mannschaft, aber Cluj zeigte sich als äusserst kaltblütig. Der FCB agierte insgesamt zu ungenau. Vor allem Yapi unterliefen zahlreiche Fehlzuspiele. Huggels Kopfball war denn auch die einzige Torchance aus dem Spiel heraus.
Powerplay nach der Pause
FCB-Trainer Fink muss laut geworden sein in der Kabine. Denn in der 2. Halbzeit war Basel klar die spielbestimmende Mannschaft und drückte den rumänischen Meister fast permanent in die Defensive. Frei (57.) und der eingewechselte Chipperfield (77.) hatten gute Möglichkeiten zum Ausgleich.
Cluj blieb stets gefährlich mit blitzschnellen Kontern. In regelmässigen Abständen tauchten die Rumänen vor Costanzo auf. Vor allem der lange ivorische Stürmer Traoré war ein steter Gefahrenherd.
«Erste Viertelstunde verschlafen»
Trotz 64 Prozent Ballbesitz für den FC Basel war der Sieg von Cluj nicht gestohlen. Denn mit Blick auf die grosse Feldüberlegenheit spielten sich die «Bebbi» schlicht zu wenig klare Tormöglichkeiten heraus.
«Wir hätten als Mannschaft viel besser spielen müssen. Die erste Viertelstunde haben wir verschlafen, das geht eigentlich nicht in der Champions League», fasste Stocker den Basler Auftritt treffend zusammen.
(rek)
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