Fussball
EM-Qualifikation
Bulgarien mit Zuversicht gegen Montenegro
Im zweiten Spiel der Schweizer Gruppe G trifft Bulgarien auf Montenegro. Bereits in der letzten WM-Qualifikation war man aufeinander getroffen.
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Das Resultat im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen England sprach ein zu deutliches Verdikt. Die ohne den zurückgetretenen «ManU»-Star Dimitar Berbatov angetretenen Bulgaren waren während 60 Minuten nahezu ebenbürtig und hatten auch die Möglichkeit zum Ausgleich. «Wäre das 1:1 gefallen, dann wäre die Partie anders gelaufen», ist Stürmer Valeri Bojinov überzeugt. «Aber uns ist einfach kein Tor gelungen, England traf vier Mal. Das ist hart, aber so ist der Fussball eben.»
Trotzdem bleibt Bojinov zuversichtlich und glaubt daran, dass sich Bulgarien am Dienstag in Sofia gegen Montenegro von einer anderen Seite zeigen wird. «Wir sind bereit - Bulgarien hat den Anspruch immer gegen Montenegro zu gewinnen.»
Montenegros Sieg ohne den Spielmacher
Doch Montenegro, das erstmals als eigenständiger Verband an einer EM-Qualifikation teilnimmt, hat mit dem 1:0-Auftakterfolg über Wales Selbstvertrauen getankt. Insbesondere in der ersten Hälfte war die Mannschaft von Zlatko Kranjčar dominant aufgetreten und spielte sich - trotz der Absenz des verletzten Spielmachers Stevan Jovetic (Knie) - eine Vielzahl an Torchancen heraus. Der entscheidende Treffer war schliesslich Romas Topstürmer Mirko Vučinić gelungen.
Bereits in der WM-Qualifikation gegeneinander
Montenegro ist in seiner noch jungen Länderspiel-Geschichte bereits in der letzten WM-Qualifikation auf Bulgarien getroffen. Nach einem 2:2 im Hinspiel musste man sich vor einem Jahr in Sofia nach einer 1:0-Führung noch 1:4 geschlagen geben.
(dsc)
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