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Jimenez triumphiert erstmals in Crans
Im 23. Anlauf hat es geklappt: Der spanische Golfprofi Miguel Angel Jimenez sicherte sich beim European Masters in Crans-Montana erstmals den Sieg. Der 46-Jährige setzte sich mit einem Total von 263 Schlägen (21 unter Par) vor dem Italiener Edoardo Molinari (-18) durch.
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Am 71. von 72 Löchern wurde es nochmals brenzlig für Jimenez. Auf der Par-4-Bahn landete sein Drive im Bunker. Molinari, der zu diesem Zeitpunkt 2 Schläge zurücklag, traf hingegen das Fairway.
Doch der Spanier antwortete im Stile eines Champions: Aus dem Bunker setzte er seinen Ball 4 Meter ans Loch, während der Italiener mit seinem Schlag die Fahne attackierte, aber im Green-Bunker landete. Die Folge: Jimenez versenkte seinen schwierigen Putt zum Birdie - Molinari fiel mit einem Par 3 Schläge hinter den Leader. Natürlich eine zu grosse Hypothek für die finale Bahn.
Seit dem 2. Tag in Führung
Jimenez liess sich dank einem Par am letzten Loch den Sieg nicht mehr nehmen und triumphierte bei der 23. Teilnahme erstmals im Wallis. Für den Spanier, der die Leaderposition mit einer phänomenalen 61er-Runde am 2. Tag übernommen hatte, war es bereits der 3. Erfolg auf der European Tour 2010.
Der Triumph des Golfers aus Malaga war überfällig. Zweimal (1993 und 2004) hatte Jimenez in Crans mit dem 2. Platz vorliebnehmen müssen - dies nebst 6 weiteren Klassierungen in den Top 10. Für seinen Triumph liess sich Jimenez einen Check über 333'330 Euro aushändigen.
«Ich liebe dieses Turnier, ich komme so gern hierher», lobte Jimenez. «Es ist wirklich das einzige Turnier, das ich jedes Jahr spiele.»
Molinari kam nochmals auf
Die 2. Hälfte der Schlussrunde war an der Spitze dramatisch verlaufen. Bis zum 9. Loch erspielte sich Jimenez auf souveräne Weise einen vermeintlich entscheidenden Vorsprung von 6 Schlägen auf Molinari. Dann unterliefen Jimenez jedoch ein paar Fehler. Nach dem 15. Loch lagen die beiden plötzlich nur noch einen Schlag auseinander. Doch der Spanier antwortete mit 2 hervorragenden 2. Schlägen auf der 16. und 17. Bahn und stellte so letztlich den Sieg sicher.
2 Schläge hinter Molinari beendete dessen 17-jähriger Landsmann Mateo Manassero das mit 2 Millionen Euro dotierte Turnier auf dem 3. Rang. Der Engländer Steve Webster, nach 3 Runden noch schlaggleich mit Manassero, fiel mit einer 73er-Runde (2 über Par) noch auf den geteilten 9. Platz zurück.
Clément schaffte zum 4. Mal in Serie den Cut
Die beiden für die Finalrunden qualifizierten Schweizer konnten am Sonntag nicht mehr zusetzen. Sie absolvierten die Schlussrunde mit je 75 Schlägen. Für Julien Clément bedeutete dies der 54. Rang, Fredrik Svanberg wurde 63. Clément schaffte in Crans zum 4. Mal in Serie den Cut - etwas, was vor ihm noch keinem Schweizer gelungen war.
Altmeister Greg Norman, die ehemalige Weltnummer 1 aus Australien, war bereits am Freitag deutlich am Cut gescheitert.
(rek/si)
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