Mountainbike
Vier Schweizer für drei Medaillen
An der Mountainbike-WM in Mont-Sainte-Anne stehen am Samstag mit den Elite-Rennen im Cross-Country die Highlights auf dem Programm. Die vier Schweizer am Start wollen dabei die Hauptrollen und das Podest einnehmen.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Schweiz schickt gleich vier Asse an den Start, welche allesamt stechen können. Nino Schurter, Florian Vogel, Ralph Näf und Christoph Sauser haben eine WM-Medaille fest im Visier.
Schurter macht sich keinen Druck
«Ich fühle mich gut, und die Strecke gefällt mir», weiss Titelverteidiger Schurter zu berichten. Er sei erleichtert, dass er das eine grosse Saison-Ziel, den Gewinn des Gesamtweltcups, erreicht habe. Dies nehme Druck von seinen Schultern. Er warnt vor dem anspruchsvollen Parcours im Skigebiet in der Nähe von Québec: «Wenn man auf der technisch schwierigen Strecke an die Grenzen geht, macht man Fehler. Das wird der Knackpunkt sein.»
Macht Vogel den letzten Schritt?
Einer, der Schurter das «Regenbogen-Trikot» des Weltmeisters unbedingt abjagen möchte, ist dessen Teamkollege und früherer WG-Partner Florian Vogel. Der Aargauer möchte nach drei WM-Medaillen (2 Bronze, 1 Silber) endlich auch die goldene gewinnen. «Ich denke, dass ich weniger Druck habe als Nino», sagt er, «aber es kann durchaus sein, dass ich gut fahre und trotzdem nur Fünfter werde.»
Näf hat bereits eine Gold-Medaille
Ralph Näf geht nach dem WM-Gold mit der Staffel vom Mittwoch mit vollem Selbstvertrauen an den Start des Einzel-Rennens. Er freut sich auch aus persönlichen Gründen auf den Wettkampf: «Für mich schliesst sich der Kreis, denn 1998 war ich in Mont-Sainte-Anne zum ersten Mal bei Weltmeisterschaften mit von der Partie.» Er wurde damals bei den Junioren Sechster.
Sauser auf eigenen Wegen
Der vierter Fahrer im Bunde ist Christoph Sauser. Der Berner Oberländer beschreitet an der WM einen eigenen Weg: Statt sich der Schweizer Delegation anzuschliessen, hält er sich im Kreise seines Rennstalls auf. Ob der Weltmeister von 2008 nochmals ganz vorne mitfahren kann, ist fraglich. Um ganz an die Spitze vorzudringen, benötigt der 34-Jährige einen Exploit.
Oder triumphiert Absalon?
Die grösste Gefahr für das gloriose Schweizer Quartett geht vor allem von Olympiasieger Julien Absalon aus. Neben dem Franzosen gehören auch der Weltcup-Dritte Jaroslav Kulhavy (Tsch) sowie der Weltcup-Fünfte José Antonio Hermida (Sp) zum engeren Favoritenkreis.
(si/rst)
Meldungen im Tagesverlauf
- Konsumentenstimmung leicht erholt
- Schweinsteiger mit Aussenbandriss
- Nobel Biocare kommt nicht vom Fleck
- Hummler gibt NZZ-Präsidium ab
- Erben haften für die Miete
- Assad tötet weiterhin das syrische Volk
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- First Lady Michelle Obama hüpft sich zum Sieg
- Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
- Auf dem Tenniscourt: «Fedrinka» bekommen süssen Besuch
- Herzogin Catherine: Erster offizieller Auftritt ohne William
- Davis Cup 1992: Schweiz schnupperte am grossen Triumph
- Shaqiri definitiv zu Bayern München
- Overtime-Sieg von Anaheim
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Kadetten vor kapitalem Heimspiel






