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Mountainbike-WM

Enttäuschung für Schweizer im Cross Country

Samstag, 4. September 2010, 19:12 Uhr, Aktualisiert 22:16 Uhr

Das Cross-Country-Rennen an der WM in Mont-Sainte-Anne (Ka) hat aus Schweizer Sicht sowohl für die Männer als auch für die Frauen mit einer grossen Enttäuschung geendet. Für Swiss Cycling gab es keine einzige Medaille. Grosses Pech bekundete Titelverteidiger Nino Schurter, der Vierter wurde.

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Enttäuschung für Schweizer im Cross Country

Besonders bei den Männern hatte man mit Edelmetall gerechnet. Doch für Titelverteidiger und Gesamtweltcupsieger Schurter reichte es nur zu Rang 4. 53 Sekunden fehlten zu Bronze.

Der Bündner hatte mit zwei Reifendefekten grosses Pech bekundet. «Ich bin enttäuscht, denn ich war an den Start gegangen, um meinen Titel zu verteidigen», so der Olympia-Dritte von Peking.

Erstes Männer-Gold für Spanien

WM-Gold ging an José Antonio Hermida, der erstmals in der Geschichte bei den Männern den Titel für Spanien holte. Erst in der Schlussrunde gelang es dem Spanier, im Alter von 32 Jahren einen der schönsten Triumphe seiner Karriere sicherzustellen.

Hinter Hermida ging Silber an den Tschechen Jaroslav Kulhavy. Bronze holte Burry Stander. Der Südafrikaner hatte nach der 3. von 4 Runden noch in Führung gelegen.

Ernüchternde Bilanz der Schweizer

Der zweite Schweizer nach Schurter findet sich mit Florian Vogel erst auf dem 9. Rang. Ralph Näf (11.), Martin Gujan (16.), Lukas Flückiger (17.), Fabian Giger (22.) und Christoph Sauser (32.), Weltmeister von 2008, hatten ebenfalls nichts zu bestellen.

Auch Julien Absalon, Serienweltmeister der Jahre 2004 bis 2007, verpasste als Fünfter das Podest.

Wie bei den Männern setzte es auch für die Schweizer Frauen eine herbe Niederlage ab. Nathalie Schneitter, die zwei Stürze zu beklagen hatte, fuhr als beste Eidgenossin auf den 11. Schlussrang. Auf die polnische Siegerin Maja Wloszczowska verlor sie 3:43 Minuten. Einen Platz hinter Schneitter klassierte sich Marielle Saner-Guinchard (+ 4:32). Katrin Leumann fuhr auf Position 14 (+ 5:31).

Die Silbermedaille ging an Titelverteidigerin Irina Kalentjewa aus Russland, Bronze holte sich Willow Koerber aus den USA.

(si/rek/bon)