Motorsport
Motorrad
Keine Top-10-Plätze für Schweizer Motorrad-Trio
Beim GP in San Marino haben sich die Moto2-Piloten Tom Lüthi und Dominique Aegerter gegenüber dem Freitagstraining gesteigert. Mit den Plätzen 12 (Aegerter) respektive 15 (Lüthi) verpassten sie die Top 10 jedoch. In der Achtelliterklasse startet Randy Krummenacher am Sonntag von Position 13 ins Rennen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Trainingsschnellster in der Moto2-Klasse war einmal mehr Toni Elias. Der Spanier dominiert die diesjährige Meisterschaft bislang nach Belieben. Der fünffache Saisonsieger, der die letzten drei Rennen alle gewonnen hat, fuhr 44 Tausendstel schneller als der zweitplatzierte Scott Redding (Gb).
Dominique Aegerter und Tom Lüthi vermochten sich gegenüber dem Freitagstraining zu steigern. Aegerter verlor 1,056 Sekunden auf Elias und startet als Zwölfter aus der 3. Startreihe. Lüthi (+ 1,110) wurde 15. und nimmt das Rennen aus der 4. Reihe in Angriff.
Aegerter zum 3. Mal vor Lüthi
Aegerter schaffte es nach den GP-Wochenenden auf dem Sachsenring (De) und in Brünn (Tsch) zum 3. Mal in diesem Jahr, sich in der Moto2-Klasse vor Tom Lüthi in der Startaufstellung zu positionieren. Von einer grossen Genugtuung, das Schweizer Duell zum wiederholten Mal für sich entschieden zu haben, wollte der Berner nichts wissen: «Ich habe es schon einmal gesagt: Tom ist ein Konkurrent wie jeder andere auch und für mich ist es unwichtig, ob er vor oder hinter mir startet.»
«Gegen eine Mauer fahren»
«Ich bin nicht zufrieden mit dem Startplatz hier», bilanzierte Tom Lüthi nach dem Training. «Das Problem mit der Geometrie, das wir am Freitag hatten, konnten wir beheben. Aber im Gegensatz zur Konkurrenz konnte ich mich nicht verbessern. Es war, als würde ich gegen eine Mauer fahren.»
Schrecksekunde bei Krummenacher
Achtelliter-Pilot Randy Krummenacher rutschte in der letzten Runde auf seiner Aprilia weg und blieb mitten auf der Strecke liegen. Er musste sich zuerst vor heranbrausenden Fahrern in Sicherheit bringen, bevor er auf sein Motorrad aufsteigen und wenigstens noch zur Box fahren konnte. Das Qualifying war für ihn aber zu diesem Zeitpunkt zu Ende.
Krummenacher verlor 1,774 Sekunden auf Bradley Smith; der Brite war bereits in Brünn (Tsch) aus der Pole-Position gestartet. Auch beim letzten GP, demjenigen in Indianapolis vor Wochenfrist, startete Krummenacher von Position 13 aus. Im Rennen konnte er noch 6 Ränge gut machen.
«Dieses Training lief gar nicht gut», ärgerte sich der Zürcher Oberländer. «Ich hatte einige Probleme und habe mich auf meiner Maschine noch nie so unwohl gefühlt.» Krummenacher hatte mit mangelnder Stabilität zu kämpfen und konnte wegen Problemen am Vorderrad nicht wie gewünscht beschleunigen.
Dani Pedrosa von der Pole
Bei den MotoGP-Fahrern sicherte sich Dani Pedrosa die Pole-Position. Der dreifache Saisonsieger aus Spanien startet 2010 zum 4. Mal vom 1. Platz in ein Rennen. Valentino Rossi (It) fuhr auf den 4. Rang.
Ab 2011 ein Schweizer Moto2-Team
Randy Krummenachers langjähriger Geldgeber und Betreuer Marco Rodrigo will in Zukunft talentierten Schweizer Fahrern den Start in der Motorrad-WM ermöglichen. Deshalb gründet er das Grand Prix Team Switzerland, das ab 2011 mit einem Startplatz in der Moto2-Klasse vertreten sein wird. Kronfavorit auf diesen Startplatz ist zweifellos Krummenacher, der seit über vier Jahren in der 125-ccm-Klasse WM-Rennen bestreitet.
(si/jäg/rek)
Meldungen im Tagesverlauf
- Konsumentenstimmung leicht erholt
- Schweinsteiger mit Aussenbandriss
- Nobel Biocare kommt nicht vom Fleck
- Hummler gibt NZZ-Präsidium ab
- Erben haften für die Miete
- Assad tötet weiterhin das syrische Volk
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- First Lady Michelle Obama hüpft sich zum Sieg
- Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
- Auf dem Tenniscourt: «Fedrinka» bekommen süssen Besuch
- Herzogin Catherine: Erster offizieller Auftritt ohne William
- Davis Cup 1992: Schweiz schnupperte am grossen Triumph
- Shaqiri definitiv zu Bayern München
- Overtime-Sieg von Anaheim
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Kadetten vor kapitalem Heimspiel




