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Nati: Australien als Einstimmung auf England
Am Freitagabend (20.00 Uhr «SF zwei» und hier im «livestream») stimmt sich die Schweizer Nati mit dem Testspiel gegen Australien auf den Knüller gegen England vom Dienstag ein. Bevor es in der EM-Quali ernst gilt, testet Coach Ottmar Hitzfeld gegen die «Socceroos» Möglichkeiten für die Zukunft.
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Hitzfeld schont in St. Gallen einen guten Teil seiner Stammspieler für den Ernstkampf gegen England. Der Lörracher nutzt die Gelegenheit, noch einige Dinge auszuprobieren und Spieler, die noch nicht oft im Einsatz standen, nochmals spielen zu sehen.
Fernandes und Bunjaku auf neuen Positionen
Beim Blick auf die voraussichtliche Schweizer Startformation gegen Australien stechen zwei Spieler ins Auge. Nicht, weil sie da stehen, sondern, wo sie stehen. So wird Hitzfeld Gelson Fernandes statt wie gewohnt im linken Mittelfeld auf der linken Abwehrseite einsetzen. Albert Bunjaku übernimmt die Position des linken Flügels.
Eine Chance, sich für Ernstkämpfe aufzudrängen, bekommen François Affolter und Xavier Margairaz. YB-Spieler Affolter überzeugte bei seinem Debüt gegen Österreich vor drei Wochen. Der Innenverteidiger steht gegen Australien in der Startformation. Xavier Margairaz beginnt im zentralen Mittelfeld neben Gökhan Inler. Im Tor kommt Marco Wölfli zum Zug. Dies, weil unklar ist, ob Diego Benaglio gegen England vor Ort ist. Seine Frau erwartet ein Kind. Sollte die Geburt auf Dienstag fallen, würde Benaglio wohl zu seiner Frau fahren.
Viele England-Söldner bei den «Socceroos»
Nichtsdestotrotz wurde Australien nicht zufällig als Gegner gewählt. In den Reihen der «Socceroos» stehen zahlreiche Spieler der obersten zwei englischen Spielklassen. So werden neben Goalie Mark Schwarzer (Fulham) wohl Richard Garcia (Hull), Tim Cahill (Everton) und Brett Emerton (Blackburn) in der Startformation stehen. Die Schweizer können im Spiel vom Freitag in St.Gallen also einen Vorgeschmack auf die Spielweise bekommen, welche sie am Dienstag erwartet.
An der Seitenlinie steht bei den Australiern erstmals der Deutsche Holger Osieck. Der 61-Jährige folgte auf Pim Verbeek, der mit den Australiern an der WM in Südafrika in der Vorrunde scheiterte.
Mögliche Startformationen
Schweiz: Wölfli (Young Boys); Lichtsteiner (Lazio Rom), Affolter (Young Boys), Grichting (Auxerre), Fernandes (Chievo Verona); D.Degen (Young Boys), Inler (Udinese), Margairaz (Zürich), Bunjaku (Nürnberg); Frei (Basel); Derdiyok (Leverkusen).
Australien: Schwarzer (Fulham); Garcia (Hull), Culina (Gold Coast), Neill (Galatasaray), North (Tromsö); Jedinak (Genclerbirligi), Wilkshire (Dynamo Moskau), Holman (Alkmaar), Valeri (Sassuolo); Cahill (Everton), Emerton (Blackburn).
(si/gaf)
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