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US Open

Federer gehen die Gegner aus

Donnerstag, 2. September 2010, 22:02 Uhr, Aktualisiert 03.09.2010, 6:11 Uhr

Die Reihen in Roger Federers Tableauhälfte bei den US Open lichten sich. Nach Marcos Baghdatis, Lleyton Hewitt und Andy Roddick schieden in der zweiten Runde nun auch Nikolai Dawidenko und Marin Cilic aus. Novak Djokovic und Robin Söderling gewannen dagegen in 3 Sätzen.

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Dawidenko hatte gegen Richard Gasquet nicht den Hauch einer Chance und unterlag dem Franzosen mit 3:6, 4:6, 2:6. Dem Russen wurde zum Verhängnis, dass er keine seiner 5 Breakchancen nutzen konnte. Gasquet dagegen reüssierte bei 5 Versuchen gleich viermal.

Cilic-Einbruch im 5. Satz

Überraschend kam auch das Ausscheiden von Cilic (ATP 13) gegen den 20-jährigen Japaner Kei Nishikori. Der Kroate musste sich nach 299 Minuten mit 7:5, 6:7 (6:8), 6:3, 6:7 (3:7) und 1:6 geschlagen geben.

Djokovic eliminiert Petzschner

Schadlos gehalten hat sich dagegen Novak Djokovic. Der Serbe hatte gegen den Deutschen Philipp Petzschner zwar zu kämpfen, er musste jedoch keinen Satz abgeben und setzte sich mit 7:5, 6:3 und 7:6 (8:6) durch. Besonders im 3. Satz spielten die Weltnummern 3 und 52 auf demselben Niveau. Den Unterschied machte aus, dass Djokovic praktisch sämtliche «Big Points» für sich entscheiden konnte.

Djokovic befindet sich in New York allerdings noch auf Formsuche. In der 1. Runde war der US-Open-Finalist von 2007 gegen seinen Landsmann Viktor Troicki vor dem Out gestanden, ehe er doch noch gewonnen hatte. In der 3. Runde trifft er nun auf einen Einheimischen: den von einer Knieverletzung genesenen James Blake.

Söderling macht kurzen Prozess

Keine Mühe bekundete diesmal Robin Söderling, der in der 1. Runde wie Djokovic beinahe ausgeschieden war. Der Schwede setzte sich gegen Tylor Dent (USA) ohne Probleme in 3 Sätzen durch. Söderling und Djokovic sind damit noch die einzigen verbliebenen Top-10-Spieler in Federers Tableau-Hälfte. Bleiben jetzt Überraschungen aus, trifft der Schweizer in Viertel- und Halbfinals auf diese beiden Rivalen.

Weiter in starker Form präsentierte sich Mardy Fish. Der Geheimfavorit aus den USA setzte sich gegen den Uruguayer Pablo Cuevas in drei Sätzen mit 7:5, 6:0 und 6:2 durch.

(ste/gaf/rst)