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Özil und Khedira: (Noch) Zwei Fremdkörper bei Real

Mittwoch, 1. September 2010, 19:46 Uhr

Mesut Özils und Sami Khediras Stern ging an der WM in Südafrika auf. Beide sollen nun im Star-Ensemble von Real Madrid strahlen. Doch laut Trainer José Mourinho verläuft die Integration der beiden nicht wie gewünscht.

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In einem Interview mit der Zeitung AS forderte der Star-Coach von Real Madrid darum mehr Geduld und mehr Zeit für die beiden Neuzugänge. «Sie sprechen kaum ein Wort Spanisch und haben darum kein leichtes Leben hier. Darüber hinaus beherrschen die beiden nicht einmal das Englische», sagte der Trainer des spanischen Rekordmeisters.

Mourinho: «Özil lebt mit Khedira und Khedira mit Özil»

Neben der schwierigen Verständigung bemängelte Mourinho auch die Integration von Özil und Khedira in die Mannschaft. «Die Anteilnahme am sozialen Leben des Teams ist gleich null. Özil lebt mit Khedira und Khedira mit Özil», so der 47-Jährige weiter.

Auf einer DFB-Pressekonferenz ergriff der Bundestrainer Joachim Löw für seine beiden Schützlinge Partei: «Man kann nicht erwarten, dass ein Spieler nach einem Wechsel in ein fremdes Land nach drei oder vier Wochen eine neue Sprache sprechen kann», gab Löw zu bedenken. «Ich habe mit beiden gesprochen und sie machten einen zufriedenen Eindruck auf mich. Sie haben mir gegenüber zum Ausdruck gebracht, dass sie sehr gut in das Star-Ensemble bei Real aufgenommen wurden.»

Der Kampf gegen überrissene Erwartungen

Mourinho muss sich bei den Königlichen aber nicht nur um die Integration von Özil und Khedira kümmern, die Fans erwarten wahre Wunderdinge vom Erfolgscoach. «Ich bin ein Trainer und nicht Harry Potter», rechtfertigte sich der Portugiese. «Er ist ein Magier. Magie ist Fiktion und ich lebe für den Fussball. Das ist die Realität. Ich bin erst zwei Monate in Madrid», so Mourinho weiter.

(agenturen/sil)