Tennis
US Open
Jubiläum für Schnyder, Start-Out für Vögele
Patty Schnyder hat ihren 100. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier gefeiert. Die Schweizerin steht nach einem ungefährdeten Erfolg gegen die Belgierin Kirsten Flipkens in der 2. Runde der US Open. Bereits ausgeschieden ist hingegen Stefanie Vögele.
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Schnyder liess Flipkens (WTA 70) nicht den Hauch einer Chance und setzte sich mit 6:1 und 6:3 durch. Sie war gegen ihre fehlerhafte Widersacherin nie in Gefahr und hätte sogar noch klarer gewinnen können.
Schnyder hatte den 100. Sieg lange erdauern müssen. Seit ihrem Startsieg am letzten US Open hatte sie bei den grossen Anlässen keine Partie mehr für sich entschieden. «Das hat mich nicht gross beschäftigt, aber es ist schon so: 99 war schon ganz schön, aber 100 ist noch schöner. Es ist vor allem auch eine Bestätigung für die Konstanz, die ich so lange gezeigt habe.»
Duell der Routiniers in 2. Runde
Wenn die Linkshänderin ihr Niveau behalten kann, hat sie auch in ihrer nächsten Partie gute Siegchancen. Sie trifft in der 2. Runde auf die Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez (WTA 24). «Sie hat in den letzten eineinhalb Jahren grosse Fortschritte gemacht», weiss Schnyder um die Gefährlichkeit der Linkshänderin.
Die 31-jährige Schweizerin und die 28-jährige Spanierin haben erst einmal gegeneinander gespielt, obwohl beide seit vielen Jahren auf der Tour unterwegs sind. 2001 setzte sich Martinez Sanchez in Knokke-Heist (Be) in 2 Sätzen durch.
Vögele trotz Punkte-Gleichstand draussen
Stefanie Vögele hat gegen die favorisierte Slowakin Dominika Cibulkova (WTA 45) die Überraschung verpasst. Die Aargauerin holte insgesamt zwar exakt gleich viele Punkte wie ihre Gegnerin (91:91), verlor das Startspiel aber dennoch mit 2:6, 6:4 und 5:7.
Die Niederlage kam äusserst unnötig zustande: Vögele schenkte der laufstarken Cibulkova zuerst mit Eigenfehlern drei Matchbälle, wehrte diese dann ab, aber zwei Punkte später musste sie gegen die French-Open-Halbfinalistin des Vorjahres trotzdem kapitulieren.
Schwächen beim Return
Während sie ausgezeichnet und so gut wie noch selten servierte (9 Asse), war der Return, besonders auf der Rückhandseite, der ganz grosse Schwachpunkt. «Wenn dieser Schlag besser gekommen wäre, dann hätte ich kaum verloren», so die Aargauerin.
(si/rst/eli)
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