Fussball
Super League
Basel wieder im Alltag, der FCZ unter Zugzwang
Nach der Champions-League-Qualifikation und der Zuteilung in eine sehr attraktive Gruppe steht für den FC Basel gegen Xamax wieder der Liga-Alltag an. In der Super League taten sich die «Bebbi» zuletzt schwer. Die zweite Samstagspartie ist FCZ - St. Gallen.
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Der FC Basel hat erfolgreiche Tage hinter sich. Am Dienstag qualifizierte man sich für die Champions League, am Donnerstag folgte die erfreuliche Gruppen-Auslosung. Bevor die «Bebbi» am 15. September gegen Cluj ein erstes Mal in der Königsklasse nach den Sternen greifen können, stehen aber 2 Super-League-Runden auf dem Programm.
In der Schweiz wieder Tritt fassen
Am Samstag um 17.45 Uhr heisst der Gegner im St. Jakob-Park Xamax. Der FCB ist in der heimischen Meisterschaft nach perfektem Saisonstart (3 Spiele/9 Punkte) aus dem Tritt geraten. Zwei Pleiten (0:1 in Bellinzona und 1:4 gegen Luzern) sowie ein Remis (1:1 in Thun) sind die magere Ausbeute des Double-Gewinners in den letzten 3 Wochen in der Super League. In der Tabelle rutschte die Equipe von Thorsten Fink auf Position 3 ab.
Immerhin spricht die Statistik deutlich für den FC Basel: In der letzten Saison entschied der FCB 3 der 4 Direktduelle klar für sich.
Assistent an der Seitenlinie
Lediglich auf dem vorletzten Platz ist Neuchâtel Xamax zu finden. Die Neuenburger holten in den ersten 6 Runden nur 4 Punkte - zu wenig für Präsident Sylvio Bernasconi. Der Präsident entliess Trainer Jean-Michel Aeby nach bloss 4 Monaten im Amt wieder.
In Basel wird Xamax von Assistenztrainer Radu Nunweiler betreut. Ein definitiver Aeby-Nachfolger soll nächste Woche präsentiert werden.
Wenig Punkte, viel Geld
Noch schlechter als Xamax steht der FC St. Gallen da. Die Ostschweizer haben ebenfalls 4 Zähler auf ihrem Konto, aber mit 5:15 das klar schlechtere Torverhältnis. Zuletzt gab es wenigstens einen Punkt im Heimspiel gegen Sion. Allerdings war der FCSG damit eher schlecht bedient.
Im Falle einer Niederlage im Letzigrund beim FCZ (Spielbeginn 17.45 Uhr) würde die Luft für Trainer Uli Forte bereits sehr dünn. Immerhin gab es in St. Gallen zuletzt abseits des Platzes Positives zu vermelden: Der Kanton, die Stadt und private Investoren pumpen 11 Millionen Franken in den Verein und das Stadion. Zudem verzichtet ein Bankenkonsortium auf Forderungen von 5,23 Millionen Franken.
FCZ will Fehler abstellen
Die bisherige Saison des FC Zürich war ein stetes Auf und Ab. Niederlage, Sieg, Remis, Sieg, Remis, Niederlage - so lautet die Bilanz der Stadtzürcher. «Gegen St. Gallen muss ein Sieg her», sagt Stürmer Admir Mehmedi. «Wir haben gegen YB die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen lassen. Das wollen wir gegen St. Gallen besser machen.»
Man stehe etwas unter Druck, gibt Stjepan Kukuruzovic zu. Die Partie gegen den Tabellenletzten werde sicher nicht zum Selbstläufer. «Wir müssen hoch konzentriert sein und versuchen, die Fehler abzustellen, die wir zuletzt begangen haben», ergänzt der Mittelfeldspieler.
(rek)
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