Fussball
Europa League
YB gegen Stuttgart - Lausanne wieder nach Moskau
Die Gruppen-Auslosung in der Europa League hat es mit YB gut gemeint. Die Berner treffen auf Stuttgart, Getafe und Odense BK. Weniger attraktiv ist die Gruppe von Lausanne: Der Challenge-League-Klub misst sich mit ZSKA Moskau, Palermo und Sparta Prag.
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Die Berner Young Boys treffen in der Gruppe H mit Stuttgart und Getafe auf zwei Teams aus den grossen europäischen Ligen. Die von Christian Gross trainierten Deutschen schlossen die letzte Saison in der Bundesliga auf Rang 6 ab und spielten dabei unter dem Schweizer Trainer eine überragende Rückrunde.
David gegen Philipp Degen
Die Partie Young Boys - Stuttgart ist auch das Duell David gegen Philipp Degen. Die beiden Zwillingsbrüder, deren Karrieren nach zwei gemeinsamen Jahren beim FC Basel 2005 in verschiedene Richtungen gingen, werden aber kaum direkt auf dem Spielfeld aufeinander treffen. David Degen kommt bei YB im rechten Mittelfeld zum Zug, Philipp Degen ist beim VfB rechter Aussenverteidiger.
Celestinis Ex-Klub
Getafe, der Ex-Klub des Lausanners Fabio Celestini, schloss die spanische Primera Division ebenfalls auf Platz 6 ab und erreichte überdies hinaus den Cup-Halbfinal.
Odense BK erreichte in der dänischen Meisterschaft zum zweiten Mal in Serie hinter dem FC Kopenhagen den 2. Platz.
Lausanne muss wieder nach Moskau
Das Sensationsteam aus Lausanne wurde einer weniger attraktiven Gruppe zugelost. ZSKA Moskau, Palermo und Sparta Prag heissen in der Gruppe F die Gegner. Nach dem Playoff-Duell mit Lokomotive Moskau müssen die Waadtländer also erneut die knapp 2300 Flugkilometer in die russische Hauptstadt auf sich nehmen.
Nach 16 Runden der laufenden russischen Meisterschaft liegt der ZSKA hinter Zenit St. Petersburg und Rubin Kasan auf Platz 3 in der Premier League. In der letzten Saison wurden die Moskowiter Dritte und gewannen den Cup.
Für die Schweizer Fans wird es in den Spielen gegen ZSKA Moskau auch ein prominentes Wiedersehen geben, spielt doch der zweifache YB-Topskorer Seydou Doumbia mittlerweile bei den Russen.
Gegen Kasamis Verein
Palermo überzeugte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem 5. Rang in der Serie A. Bei den Sizilianern figuriert mit U17-Weltmeister Pajtim Kasami auch ein Schweizer im (erweiterten) Kader.
Sparta Prag sicherte sich im Frühling zum 11. Mal in der Vereinsgeschichte den tschechischen Meistertitel.
Salzburg gegen Juventus und City
Ein Traumlos erwischte Red Bull Salzburg mit dem Schweizer Verteidiger Christian Schwegler. Der von Huub Stevens trainierte österreichische Meister trifft in der Gruppe A auf Juventus Turin, Manchester City sowie Lech Poznan, den amtierenden polnischen Champion.
Die 12 Gruppen der Europa League
Gruppe A
Juventus Turin, Manchester City, Salzburg, Lech Poznan.
Gruppe B
Atlético Madrid, Bayer Leverkusen, Rosenborg Trondheim, Aris Saloniki.
Gruppe C
Sporting Lissabon, Lille, Lewski Sofia, Gent.
Gruppe D
Villarreal, Brügge, Dynamo Zagreb, PAOK Saloniki.
Gruppe E
AZ Alkmaar, Dynamo Kiew, BATE Borisow/WRuss, Sheriff Tiraspol/Mol.
Gruppe F
ZSKA Moskau, Palermo, Sparta Prag, Lausanne Sport.
Gruppe G
Zenit St. Petersburg, Anderlecht, AEK Athen, Hajduk Split.
Gruppe H
Stuttgart, Getafe, Odense BK, Young Boys.
Gruppe I
PSV Eindhoven, Sampdoria Genua, Metalist Charkow, Debrecen.
Gruppe J
Sevilla, Paris SG, Borussia Dortmund, Karpaty Lwiw/Ukr.
Gruppe K
Liverpool, Steaua Bukarest, SSC Neapel, Utrecht.
Gruppe L
Porto, Besiktas Istanbul, ZSKA Sofia, Rapid Wien.
(rek)
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