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Janka leidet erneut an einem Virus
Gesamt-Weltcup-Sieger Carlo Janka kann sich nicht wunschgemäss auf die neue Saison vorbereiten. Der Bündner leidet wie im vergangenen Jahr an einer Viruserkrankung.
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Woran Janka erkrankt ist, konnte auch diesmal noch nicht exakt diagnostiziert werden. Gemäss Christian Schlegel, dem Chefarzt des olympischen medizinischen Zentrums in Bad Ragaz, werden die körperlichen Probleme durch die Kombination aus hoher Belastung und einem Virus-Effekt hervorgerufen.
Der für Spitzensportler ohnehin wichtige Faktor Erholung erhält deshalb für Janka einen noch höheren Stellenwert. Das gilt auch für die nächsten Wochen im Sommer-Trainingslager in Ushuaia. Das Schweizer Team tritt die Reise in den Süden Argentiniens am Freitag an.
Lange Zeit die Krankheit verschwiegen
Die Symptome hatten sich bereits im Frühjahr wieder bemerkbar gemacht. Er habe sich nach der Saison wieder müde gefühlt. Da habe er gespürt, dass das Ganze wieder von vorne los gehen würde, sagte Janka an einer Medienkonferenz in Bad Ragaz. Vor Jahresfrist hatte der 23-Jährige aus Obersaxen in der Saisonvorbereitung mehrere Wochen pausieren müssen und nur reduziert trainieren können.
Dass er so lange den Mantel des Schweigens über die wieder aufgetretene Krankheit gelegt hat, begründet der Bündner mit Selbstschutz. Im letzten Jahr habe es nach dem Bekanntwerden ständig Fragen gegeben. Das sei nicht ideal gewesen und habe ihn sogar mehr belastet als die körperlichen Defizite selber.
Erkrankung als gutes Omen?
Wie es zu seinem Naturell passt, macht sich Janka trotz der wieder vorhandenen Probleme keine Sorgen. Vielmehr sieht er den vergangenen Winter als gutes Omen. Trotz des reduzierten Aufbau-Trainings wurde er in Whistler Riesenslalom-Olympiasieger und gewann er den Gesamt-Weltcup.
Positiv ist auch der erste Test auf Schnee auf den Gletschern oberhalb von Saas Fee und Zermatt verlaufen. Da habe er sich gut gefühlt und bei sämtlichen Einheiten mittun können, berichtete der Bündner.
(si/jäg)
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