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NHL

Kowaltschuk-Deal unzulässig

Dienstag, 10. August 2010, 9:04 Uhr

Der «Rentenvertrag» zwischen dem russischen NHL-Star Ilja Kowaltschuk und den New Jersey Devils widerspricht den Statuten der National Hockey League und ist damit unzulässig. Das hat ein von der NHL angerufenes New Yorker Schiedsgericht entschieden.

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Damit ist Kowaltschuk mit sofortiger Wirkung wieder als Free Agent auf dem Markt.

102 Millionen Dollar in 17 Jahren

Der Vertrag mit den New Jersey Devils sollte dem Stürmer in 17 Jahren insgesamt 102 Millionen Dollar einbringen. 95 Millionen sollte Kowaltschuk für die ersten 10 Jahre bekommen, die restlichen sieben Millionen für die verbleibenden 7 Saisons.

Insgesamt hätte dies einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 6 Millionen Dollar entsprochen. Die sogenannte «Salary Cap», die zulässige Gehaltsobergrenze für die NHL-Klubs, lag in der Saison 2009/2010 bei 11,36 Mio. Dollar für einen Spieler.

NHL zweifelt an Vertrag

Die Liga zweifelte allerdings an, dass Kowaltschuk in den letzten Jahren des längsten NHL-Vertrages der Geschichte noch regelmässig für New Jersey auf dem Eis stehen würde - der Russe wäre bei Ablauf des Deals immerhin 44 Jahre alt.

Die NHL fürchtete vielmehr, dass der Klub seinem Starspieler in den ersten 10 Jahren deutlich mehr zahlen wollte als die zulässigen 11,36 Millionen, um das Gehalt dann in den letzten 7 Jahren drastisch zu reduzieren.

(sid/bon)