Fussball
Super League
Obradovic schiesst den FC Luzern ab
Sion hat in der 4. Runde der Super League beim FC Luzern mit 3:2 gewonnen. Mann des Spiels in den Reihen der Gäste war Goran Obradovic. Der Mittelfeldspieler wandelte mit 2 Toren nach der Pause einen 1:2-Rückstand in einen Sieg um.
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Der Erfolg der Gäste geht in Ordnung. Sion hatte über die gesamte Partie gesehen die zahlreicheren und besseren Chancen. Das Team von Rolf Fringer liess zwar immer wieder seine Klasse aufblitzen, leistete sich aber zu viele Unkonzentriertheiten.
Optimaler Start für den FCL
Die Zuschauer auf der Sportanlage Gersag in Emmenbrücke bekamen gleich etwas zu sehen: Nach 10 Minuten lancierte Hakan Yakin mit einem Zuckerpass den gestarteten Christian Ianu. Dieser passte von rechts in den Strafraum, wo Nelson Ferreira Sion-Keeper Kevin Fickentscher mit seiner Direktabnahme gegen die Laufrichtung erwischte. Die Partie war lanciert.
Die Gäste aus dem Wallis brauchten nicht lange, um sich vom Anfangsschock zu erholen. In der 12. Minute lag der Ball ein erstes Mal hinter David Zibung im Netz. Der Unparteiische Adrien Jaccottet – genau beobachtet von Schiedsrichter-Chef Urs Meier und Sion-Präsident Christian Constantin – gab den Treffer jedoch nicht. Er hatte davor ein «Aufstützen» abgepfiffen.
In der 24. Minute kamen die Sittener trotzdem zum verdienten Ausgleich. Nach einer Ecke von George Ogararu setzte sich Giovanni Sio gegen Bewacher Ferreira durch und traf zum 1:1. Sion besass noch vor der Pause zwei Top-Chancen zum 2. Treffer: Aleksandar Prijovic scheiterte jedoch zweimal in aussichtsreicher Position.
Yakins Treffer 40 Sekunden nach der Pause
Nach dem Wechsel dasselbe Bild: Luzern startete besser und kam nach rund 40 Sekunden durch Yakin zum 2:1. Sion reagierte erneut prompt und wurde durch Goran Obradovic in der 53. Minute belohnt.
Angetrieben durch den Grossteil der 7783 Zuschauer war der FCL in der Folge spielbestimmend. Das 3:2 gelang jedoch dem FC Sion. In der 81. Minute kam Sio auf der rechten Seite mutterseelenallein zum Flanken. Obradovic traf im Strafraum ebenso ungedeckt mit dem Kopf. Wenige Sekunden zuvor hatte der Serbe mit einem wuchtigen Weitschuss nur die Lattenoberkante getroffen.
(rek)
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