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Champions-League-Qualifikation

FC Basel ohne Überheblichkeit gegen Debrecen

Dienstag, 3. August 2010, 17:39 Uhr

Der formstarke FC Basel geht am Mittwoch als klarer Favorit in das Rückspiel der 3. Champions-League-Qualifikationsrunde gegen Debrecen. Verzichten muss der Schweizer Meister dabei wohl auf den angeschlagenen Alex Frei.

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Der FC Basel vor dem Rückspiel

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Das Selbstbewusstsein ist gross beim FC Basel. Sämtliche vier Pflichtspiele hat der Schweizer Meister und Cupsieger in dieser Saison gewonnen. Darunter auch das Hinspiel in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League in Debrecen, das nach Toren von Valentin Stocker und Granit Xhaka mit 2:0 endete. Der Weg in die nächste Runde, die Playoffs um den Einzug in die Gruppenphase, scheint nicht mehr allzu weit.

Trotzdem hob Trainer Thorsten Fink nach dem Spiel in Ungarn den Mahnfinger: «Ich habe einst mit Karlsruhe auswärts 3:1 gewonnen und bin dann mit einem 0:5 ausgeschieden.»

Basel mit allen Stammspielern ausser Alex Frei

Ähnliches soll dem FCB nicht wiederfahren. Auf Experimente will Fink trotz der Reserve aus dem Hinspiel verzichten. Wie ernst er das Rückspiel gegen Debrecen nimmt, zeigte die Aufstellung am letzten Sonntag gegen St. Gallen. Die Stammspieler David Abraham, Atan Cagdas, Sherdan Xhaqiri und Jacques Zoua durften sich im Hinblick auf den Mittwoch eine Auszeit gönnen, Benjamin Huggel wurde nach gut 70 Minuten ausgewechselt. Gegen Debrecen wird dagegen die beste verfügbare Mannschaft auflaufen.

Nicht zu ihr wird wohl Alex Frei gehören. Der zuletzt so treffsichere Nati-Stürmer hat Probleme mit dem kurz vor der WM verletzten linken Sprunggelenk und dürfte sich nur im Notfall von der Ersatzbank erheben. Auch der an Muskelbeschwerden leidende Marco Streller wird nicht eingesetzt. Die beiden Basler werden durch Federico Almerares und Jacques Zoua ersetzt.

Debrecen will Chancen besser verwerten

Bei Debrecen hofft man derweil, dass die warnenden Worte Finks unerhört verhallen. «Wenn wir das 1:0 schiessen, könnte es ein heisser Match werden. Ein 2:0 ist ein gefährliches Resultat», erklärte Ex-Sion-Spieler Mirsad Mijadinoski. Man habe schon im Hinspiel einige Chancen gehabt, nun gelte es, diese im Rückspiel auch zu verwerten. Auch der ungarische Serienmeister ist inzwischen erfolgreich in die Liga-Saison gestartet. Am vergangenen Samstag schlug das Team von András Herczeg den FC Lombard Papa souverän mit 2:0. Angetreten war Debrecen wie Basel mit einem B-Team.

Im St. Jakobpark soll auch Offensiv-Vertediger Zsolt Laczko wieder mittun. Der 23-jährige Nationalspieler hatte im Hinspiel grippegeschwächt gefehlt.

FC Basel - Debrecen. Mögliche Startformationen.

Basel: Costanzo; Inkoom, Abraham, Cagdas, Safari; Shaqiri, Huggel, Yapi, Stocker; Zoua, Almerares.

Debrecen: Verpecz; Bernath, Komlos, Mijadinoski, Lasczko; Kiss; Y.Mbengono, Varga, Czvitkovics, Rezes; Coulibaly.

(Agenturen/koem)