Fussball
Super League
Ärgern die Thuner auch GC?
Der überraschend stark gestartete Aufsteiger FC Thun will am Sonntag gegen GC seinen Lauf fortsetzen. Für Leader Basel und Luzern stehen zuhause Pflichtaufgaben an.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
In der vergangenen Saison hiess der Alltag des FC Thun noch Challenge League. Nun, nach zwei Runden der Super League, steht der Aufsteiger aus dem Berner Oberland auf Rang drei der Tabelle. Dies verdankt das Team von Murat Yakin einer starken Leistung zum Saisonauftakt gegen YB (1:1) und einer beherzten Aufholjagd gegen Xamax, die nach einem 0:2-Rückstand mit einem 3:2-Sieg gekrönt wurde.
Couragierte Thuner
Gegen Ciriaco Sforzas Grasshoppers soll der glänzende Saisonstart perfektioniert, die Weste weiter reingehalten werden. «Wir müssen so weiterfahren und couragiert auftreten, dann brauchen wir uns vor keinem Gegner zu fürchten», liess Yakin vor dem Heimspiel gegen seinen Ex-Klub verlauten. So tönt das neue Selbstvertrauen beim einstigen Champions-League-Teilnehmer.
Noch ruhige «Hoppers»
Die Stimmung beim Gegner ist nach dem harzigen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen weniger euphorisch. Doch Sforza will keine Unruhe aufkommen lassen: «Wir sind nicht hektisch und auch nicht nervös.» Ein Blick auf die Statistik dürfte die Zürcher noch ruhiger in das Spiel steigen lassen. Von 24 Direktbegegnungen gegen die Thuner ging GC 17 Mal als Sieger vom Platz.
Der FC Basel im Hoch
Leader Basel erfreut sich einer starken Frühform und strotzt nach den Erfolgen gegen den FCZ und Sion sowie dem Hinspiel-Erfolg in der Champions-League-Qualifikation bei Debrecen vor Selbstvertrauen. Die logische Devise von Trainer Thorsten Fink: «Wir müssen weiter vorwärts marschieren.» St. Gallen reist indes mit gemischten Gefühlen nach Basel. Die Ostschweizer warten seit acht Jahren auf einen «Dreier» am Rheinknie.
Luzern-Xamax: Abwehrsorgen im Doppelpack
Die dritte Paarung am Sonntag lautet Luzern gegen Xamax. FCL-Trainer Rolf Fringer plagen nach dem Spiel gegen Utrecht in der Europa-League-Quali Personalsorgen. Neben diversen anderen Spielern fällt mit Luqmon und Dusan Veskovac möglicherweise die gesamte Innenverteidigung aus. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Nelson Ferreira, der gegen Utrecht angeschlagen ausgewechselt werden musste.
Xamax hat ebenfalls Defensiv-Sorgen. «Unser Abwehrverhalten war bisher katastrophal», lamentierte Xamax-Coach Jean-Michel Aeby. Die Neuenburger lecken offenbar immer noch die Wunden, die der verspielte 2:0-Vorsprung gegen Thun hinterlassen hat. Ob sich die Gemütslage ausgerechnet auswärts in Luzern bessern wird, scheint mehr als fraglich. Mittlerweile wartet Xamax seit dem 27. September 2009 auf einen Auswärtserfolg.
Die Partien vom Sonntag
Basel (1.) - St. Gallen (6.) 16.00 Uhr
Luzern (2.) - Xamax (8.) 16.00 Uhr
Thun (3.) - Grasshoppers (9.) 16.00 Uhr
(sil)
Meldungen im Tagesverlauf
- Longos Ehemann wegen Doping verhaftet
- Cancellara in Katar auf dem Podest
- Prominente Gastmoderatoren springen für Nicole Berchtold ein
- Kurvenwunder lassen Knochengerüste alt aussehen
- AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
- Bulgarien: Hausgemachte Flutkatastrophe
- Jan Denli (14) coacht DGST-Kandidaten Deha Cokyasa (17)
- Weniger Arbeitslose als vor einem Jahr
- Topshop und Abercrombie wollen in die Schweiz – und können nicht
- Volero in der Champions League gescheitert
- Warten auf Griechenland
- Ein Pensionskassen-Experte gibt Auskunft
- Schönheit, die aus der Kälte kam
- Hersteller will Preis für Gripen senken
- Hitzfelds Lobeshymne auf Shaqiri
- «Seegfrörni»: Erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben















