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Super League

Turbulentes 1:1 bei Zürich - Sion

Samstag, 31. Juli 2010, 19:45 Uhr

Der FC Zürich und der FC Sion haben sich im Letzigrund 1:1 getrennt. Die Rückkehr von Sion-Coach Challandes zu seinem ehemaligen Arbeitgeber war also nicht von Erfolg gekrönt. Doch die Sittener standen dem Sieg bedeutend näher als die Zürcher.

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SL kompakt: Zürich-Sion

Nach 94 Minuten setzte Sions Yoda einen Freistoss aus 18 Metern nur an den Pfosten. Es wäre ein grosser Sieg für Challandes gewesen, der knapp 3 Monate nach seiner Freistellung beim FCZ in den Letzigrund zurückgekehrt war. Stattdessen musste sich der Romand mit einem umstrittenen 1:1 begnügen.

Sion-Chancen im Multipack

Der FCZ war zwar engagierter in die Partie gestartet und hatte bald das Spieldiktat übernommen. Obwohl die Zürcher bemüht waren, Kreativität ins Spiel zu bringen, wurden sie im 1. Durchgang nur einmal durch Alphonse (2.) richtig gefährlich. Auch Chikhaoui, der erstmals in dieser Saison von Beginn an auflief, sorgte kaum für gefährliche Aktionen.

Die richtig guten Chancen gehörten dem FC Sion. Bereits nach 4 Minuten lenkte FCZ-Hüter Guatelli einen Obradovic-Freistoss mirakulös ins Out, in der 26. Minute setzte Prijovic einen Kopfball völlig freistehend weit übers Tor. Nach einer halben Stunde erlaubte sich die FCZ-Abwehr innert weniger Minuten zwei grobe Schnitzer, doch Sion konnte nicht profitieren. Erst verzog Sio alleine vor Guatelli knapp, dann sah Ogararu seinen Abschluss von Rodriguez auf der Linie abgewehrt.

Sio und Ogararu düpieren FCZ-Abwehr

Doch was sich vor dem Seitenwechsel angekündigt hatte, wurde nach der Pause zur Realität: Sion schoss den Führungstreffer. Nach einem tollen, öffnenden Pass von Sio tauchte Ogararu nach 53 Minuten alleine vor Guatelli auf. Der Rumäne liess dem Keeper keine Chance und traf scharf in die nahe Ecke.

Hassli weckt den FCZ

Die Zürcher waren geschockt, es dauerte bis zur 70. Minute, bis sie aus ihrer Lethargie erwachten. Es brauchte einen Pfosten-Knaller von Hassli aus 25 Metern, um die Zürcher Schlussoffensive zu initiieren. Das Heimteam schöpfte wieder Hoffnung.

Vanins, Elmer und Teixeira prägen Schlussphase

10 Minuten vor dem Ende rückte dann WM-Ref Busacca in den Fokus des Geschehens. Der Schiedsrichter verwies Sion-Keeper Vanins nach einer Notbremse ausserhalb des Strafraums des Feldes. Ob der Lette bei seiner Intervention gegen Mehmedi jedoch der letzte Mann war, ist fraglich. Weil Sion bis zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt hatte, musste mit Elmer ein Feldspieler ins Tor.

Bild Der heikle Moment: Sion-Keeper Vanins fällt Mehmedi.
Der heikle Moment: Sion-Keeper Vanins fällt Mehmedi. keystone

Elmer musste denn auch in der 87. Minute den Ausgleichs-Treffer mitverantworten. Einen Schuss von Kukuruzovic liess der Sittener nach vorne abprallen, Teixeira war zu Stelle und traf zum 1:1. Es war bereits der 3. Treffer des neuen FCZ-Verteidigers im 3. Saisonspiel.

(rst)