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Leichtathletik

EM in Barcelona

Urech problemlos im Halbfinal - Lundmark überrascht

Freitag, 30. Juli 2010, 10:27 Uhr, Aktualisiert 19:44 Uhr

Lisa Urech hat an der EM in Barcelona über 100 m Hürden locker die Halbfinals erreicht. Im Final der Hochspringerinnen steht überraschend Beatrice Lundmark. Für Anna Katharina Schmid dagegen setzte es im Stabhochsprung-Final eine Enttäuschung ab.

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EM in Barcelona: Die Schweizerinnen (sportaktuell)

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Hürdensprinterin Lisa Urech beendete ihren Vorlauf in 13,03 Sekunden als Zweite. Die 21-jährige Langnauerin wurde in ihrer Serie nur von der Ukrainerin Jewgenia Snigur (12,90) geschlagen. Urechs Zeit war die siebtbeste der Vorläufe insgesamt. Chancenlos war dagegen Clélia Reuse, die in ihrer Serie mit 13,73 nicht über den letzten Platz hinauskam.

Urech konnte auf den letzten Metern sogar noch etwas Kraft sparen. Sie unterstrich ihre Final-Ambitionen. «Es war ein gutes Rennen. Ich bin in Form», bilanzierte sie. «Ich habe mir keine Gedanken gemacht, ich wusste einfach, dass ich meinen Job erfüllen muss, und das ist mir gelungen.»

Lundmark mit Exploit

Für eine Überraschung sorgte die Hochspringerin Beatrice Lundmark. Die Tessinerin übersprang in der Qualifikation die geforderten 1,92 Meter bereits im ersten Versuch und schaffte so den Einzug in den Final. Lundmark verbesserte ihre persönliche Bestleistung um drei Zentimeter. Die 30-Jährige, die erstmals an internationalen Titeklämpfen teilnimmt, verzeichnete bei 1,90 ihren einzigen Fehlversuch.

Der Erfolg von Lundmark kommt unerwartet. Die Athletin der GAB Bellinzona hatte vor diesem Jahr eine Bestleistung von 1,85 Meter stehen, welche sie in dieser Saison kontinuierlich verbesserte. Sie sprach nach ihrem Exploit in Barcelona von einem «psychologischen Sieg». Um mental frei zu sein, hatte sie sich in den Kopf gesetzt, dass ihre Bestmarke 1,95 m beträgt. Am Final vom Sonntag will sie diese Marke - den Schweizer Rekord von Sieglinde Cadusch aus dem Jahre 1995 - auch real knacken. «Es wäre schön, am Nationalfeiertag den Schweizer Rekord zu erzielen», sagte Lundmark.

Schmid im Final erfolglos

Eine Enttäuschung setzte es dagegen für Stabhochspringerin Anna Katharina Schmid ab. Die 20-jährige Bernerin riss im Final die Latte bereits bei der Anfangshöhe von 4,15 m dreimal und schied als erste der 12 Finalistinnen aus.

Züblin nach dem 1. Tag zurück

Siebenkämpferin Linda Züblin liegt nach 4 Disziplinen auf dem 21. Rang. Mit 13,05 Metern im Kugelstossen und 25,06 über 200 Meter blieb die Thurgauerin hinter ihren Bestleistungen zurück. Dennoch verbesserte sie sich gegenüber der Vormittags-Session um zwei Plätze.

(mos/bon)