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Zwei Schweizer Boote in den A-Finals
Gleich zwei Schweizer Boote stehen am Sonntag beim Weltcupfinal auf dem Luzerner Rotsee in den A-Finals.
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Der schwere Doppelzweier und der leichte Vierer-ohne bei den Männern haben sich für den A-Final qualifiziert.
Vonarburg und Stofer überzeugen
André Vonarburg machte am Samstag mit seinem Bootspartner Florian Stofer einen weiteren Schritt Richtung Weltspitze. Die beiden Sempacher qualifizierten sich in einem absoluten Weltklassefeld sicher für den A-Final. Im Halbfinal erreichten sie hinter dem britischen und neuseeländischen Boot die drittbeste Zeit und liessen die slowenischen Gebrüder Spik, die letztes Jahr WM-Fünfte wurden sowie die WM-Achten aus Polen hinter sich.
«Uns ist im Halbfinal ein optimales Rennen geglückt. Wir konnten an der Spitze mithalten und am Ende sogar nochmals zusetzen. Das war uns in den letzten Rennen noch nicht gelungen», sagte Vonarburg.
Vierer konnte Kräfte sparen
Der Leichtgewicht-Vierer könnte am Sonntag für das beste Schweizer Ergebnis sorgen. Simon Schürch (Sursee), Lucas Tramèr (Vésenaz), Simon Niepmann (Zürich) und Mario Gyr (Luzern) zeigten im Halbfinal erneut ein sehr beherztes Rennen und lagen nach 1500 Metern gar an der Spitze. Als die A-Final-Qualifikation gesichert war, schonten sie bei der grossen Hitze ihre Kräfte für das Finalrennen vom Sonntag.
WM-Teilnahme praktisch gesichert
Mit der Teilnahme am A-Final dürften sich die beiden Top-Boote bereits das Ticket für die Weltmeisterschaft anfangs November in Neuseeland gesichert haben. Die definitive Selektion durch die Verbandsleitung erfolgt jedoch erst nächste Woche.
Vier Schweizer Boote in B-Finals
Vier weitere Schweizer Boote sind am Sonntag im B-Final um die Plätze 7 bis 12 vertreten. Den A-Final nur um einen Rang verpasst haben Regina Naunheim (Wädenswil), Nora Fiechter (Basel), Katja Hauser (Wädenswil) und Martina Ernst (Zürich). Klarer zu ihren Ungunsten verliefen die Halbfinals am Samstag für den leichten Doppelzweier mit Skiff-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt und Olivia Wyss (6.), für den Leichtgewichts-Zweier-ohne mit Patrick Joye (Grasshoppers) und Raphaël Jeanneret (Vevey) als Fünfte und für Fabrizio Güttinger im schweren Männer-Skiff.
(si/koem)
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