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Nur Schnider/Gabathuler im Gstaad-Achtelfinal
Jan Schnider und Philip Gabathuler haben die Schweizer Männer-Bilanz am Grand-Slam-Turnier in Gstaad gerettet. Die nationale Nummer 3 qualifizierte sich als einziges Team für die Achtelfinals.
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Schnider/Gabathuler setzten sich in den Sechzehntelfinals im Schweizer Duell gegen Sascha Heyer/Patrick Heuscher 21:16, 21:17 durch. In der nächsten Runde treffen sie als klarer Aussenseiter auf die beiden brasilianischen Altmeister Ricardo/Marcio Araujo, die seit dieser Saison neu zusammenspielen.
Nebst Heyer/Heuscher scheiterten auch Martin Laciga/Jefferson Bellaguarda (13:21, 21:23 gegen die Deutschen Klemperer/Koreng) in der ersten Runde der K.o.-Phase. Die zwei nominell besten Schweizer Teams, die beide ihrer Form hinterher rennen, müssen nach drei Niederlagen in vier Spielen mit dem enttäuschenden 17. Rang Vorlieb nehmen.
Heyer/Heuscher ausser Form
Heyer/Heuscher hatten Glück, dass sie nicht bereits nach den Gruppenspielen die Heimreise antreten mussten. Obwohl sie im Vergleich mit den punktgleichen deutschen Duos Klemperer/Koreng und Dollinger/Windscheif (alle ein Sieg) das schlechteste Satz- und Punktverhältnis aufwiesen, erreichten sie dank des komplexen Reglements die K.o.-Phase.
«Wir erreichen im Moment einfach nicht das Niveau, das wir haben sollten», sagte Heyer. Ausserdem kommt vor allem Heuscher mit dem neuen Ball, der Anfang Saison eingeführt wurde und deutlich mehr flattert als der frühere, nicht zurecht. «Wir haben die Probleme von Anfang Saison unterschätzt. Dies macht uns nun zu schaffen», so Heyer weiter. Heyer/Heuscher kamen in dieser Saison in fünf Anläufen auf der World Tour nie über den 17. Rang hinaus.
Laciga trotz Out optimistisch
Martin Laciga tönte nach dem Ausscheiden optimistisch, obwohl er davor minutenlang enttäuscht und allein auf der Spielerbank gesessen hatte: «Klar, das Resultat ist enttäuschend, aber unser Spiel ist nicht mehr so schlecht wie in den letzten Wochen. Einzig die Chancenauswertung klappt noch nicht wie gewünscht.» Laciga/Bellaguarda haben bisher eine Saison mit Aufs und Abs hinter sich. Nach einem ausgezeichneten Start fielen sie in ein Loch, aus dem sie letzte Woche in Stavanger (No) mit Platz 9 herausfanden. Nun machten sie wieder einen Schritt zurück.
(si/mos)
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