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WM 2010 Südafrika

Nationalmannschaft

Erfolgreiche erste Woche für die Nati

Stephan Felder, Crans-Montana
Sonntag, 30. Mai 2010, 18:38 Uhr

Die Schweizer Nationalmannschaft befindet sich seit Dienstag im Trainingslager im Wallis. Nach der ersten Woche darf eine erste positive Zwischenbilanz gezogen werden. Das Team von Ottmar Hitzfeld befindet sich auf gutem Kurs für die WM in Südafrika.

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Die erste Woche im Nati-Camp

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Folgende Aspekte haben die erste Woche der Schweizer Nationalmannschaft in Crans-Montana geprägt:

Intensive Trainings: An den ersten 4 Trainingstagen hat Ottmar Hitzfeld ein forsches Tempo angeschlagen. Zweistündige Trainingseinheiten waren eher die Regel als die Ausnahme. Die Belastung für die Spieler auf über 1000 Meter über Meer und nach einer langen Saison war sehr hoch. Auffallend auch, wie konzentriert die Akteure ans Werk gingen und bei jeder Übung voll mitzogen.

Strellers Ausfall: Ein Muskelfaserriss bedeutete das WM-Out für Marco Streller. Auch viele andere Spieler konnten nicht das volle Pensum absolvieren. Tranquillo Barnetta, Valon Behrami, Mario Eggimann, Steve von Bergen oder Hakan Yakin erhielten wegen diverser Blessuren ein reduziertes Programm zugeteilt. Am Sonntag konnte Assistenztrainer Michel Pont Entwarnung geben: «Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass alle 23 Spieler derzeit im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.»

Verteilte Rollen: Überraschend früh und deutlich kommunizierte Ottmar Hitzfeld, dass die Stammelf für die WM bereits steht. Verletzungen ausgeschlossen, wird die Schweiz am 16. Juni gegen Spanien in folgender Formation auflaufen: Benaglio; Lichtsteiner, Grichting, Senderos, Ziegler; Behrami, Inler, Huggel, Barnetta; Frei, Nkufo. Jede Trainingsübung lässt Hitzfeld in dieser Formation ausführen und auch in den beiden Testspielen nächste Woche dürfte die Schweiz aller Voraussicht nach in dieser Formation auflaufen.

Hitzfelds Fokus: Auffällig ist, wie fokussiert und bisweilen angespannt Trainer Hitzfeld auftritt. Der Coach ist auf dem Platz voll bei der Sache, unterbricht Übungen immer wieder, um Korrekturen anzubringen. Neben dem Spielfeld macht sich Hitzfeld rar, erscheint nur in Notfällen an den offiziellen Medienterminen des Verbands. Und am freien Samstag, den die Spieler mit ihren Frauen und Freundinnen verbrachten, bereitete sich der Trainer den ganzen Tag über auf das Testspiel vom Dienstag gegen Costa Rica vor.