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Playoff-Final

Zwölfter Meistertitel für den SC Bern!

Samstag, 24. April 2010, 9:58 Uhr, Aktualisiert 23:21 Uhr

Der SC Bern hat es doch noch geschafft! Das Team von Trainer Larry Huras schlug Genf in der «Finalissima» mit 4:1 und sicherte sich mit dem dritten Matchpuck den 12. Titel der Klub-Geschichte.

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SC Bern - Genf-Servette: Zusammenfassung mit Live-Kommentar

Das letzte Drittel war ein Genuss für die zuletzt zweimal enttäuschten SCB-Fans. Youngster Pascal Berger zog in der 43. Minute wuchtig vors Genfer Tor und stellte den Heimsieg mit dem 4:1 endgültig sicher. Die über 17‘000 Zuschauer waren entzückt und setzten weit vor der Schlusssirene zur grossen Meisterfeier an.

Erste Pokalübergabe in der Heimat

Eine Meisterfeier, die der SCB erstmals in der Playoff-Ära zuhause geniessen durfte. Seit dem letzten Titel 2004 in Lugano hatten die «Mutzen» mehrere schwere Niederlagen erlitten. In den letzten vier Jahren scheiterte das Unternehmen SCB - mit einem geschätzten Jahres-Umsatz von 35 Millionen - dreimal in der ersten Playoff-Runde.

Genfer Blitzstart

Begonnen hatte der Showdown ganz anders. Genf spielte das Momentum nach zuletzt zwei Siegen aus und ging bereits nach 80 Sekunden durch Florian Conz in Führung. Als nur wenig später auch noch Abwehrchef Travis Roche humpelnd vom Eis musste, sass der Schock im Berner Lager endgültig tief.

Roche und Bern kommen zurück

Doch Roche kam zurück, und auch der SCB. Etienne Froidevaux erzwang mit einer scharfen Hereingabe ein Eigentor durch John Gobbi, David Jobin erhöhte gar noch vor der zweiten Pause zum 2:1. Der Verteidiger hatte getroffen, als die Genfer eben eine doppelte Unterzahl zu überstehen geglaubt hatten.

Bild Bern holt den Titel.
Bern holt den Titel. keystone

Im Mittelabschnitt legte Bern sofort nach und kam durch Captain Jean-Pierre Vigier früh zum vorentscheidenden 3:1. Von da an kontrollierten die Bären ihr Revier und steuerten schnurgerade in Richtung Meisterpokal.

Genfer ausgepowert

Den Westschweizern fehlte die Kraft für ein neuerliches Comeback. Zuviele Schlüsselfiguren kamen in der Finalissima nicht mehr auf Touren. Thomas Déruns, der Topskorer, oder Jeff Toms waren von den Strapazen der letzten Tage sichtlich gezeichnet. Ohne die Sonderefforts dieses Duos konnte Genf den SCB nicht mehr ernsthaft bedrängen.

(eli)