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Playoff-Final

Genf erzwingt Showdown um den Titel!

Donnerstag, 22. April 2010, 10:49 Uhr, Aktualisiert 22:43 Uhr

Der Meistertitel wird auch in dieser Saison am letztmöglichen Termin vergeben. Genf-Servette hat mit einem 2:1-Heimsieg auch den zweiten Matchpuck des SC Bern abgewehrt und sich damit in die grosse «Finalissima» von Samstag gerettet.

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Genf erzwingt Showdown um den Titel!

Der grosse Held der Genfer war wie schon zwei Tage zuvor Captain Goran Bezina. Der Verteidiger-Hüne traf zunächst zum 1:1-Ausgleich und war in der 55. Minute auch für den goldenen Siegtreffer zuständig. Sein satter Schuss wurde allerdings offiziell noch von Daniel Rubin abgefälscht.

Rubin hatte Bern-Keeper Marco Bührer bedrängt, ein Foul oder Kick-Tor konnte das Schiedsrichter-Duo jedoch trotz mehrminütigem Video-Studium nicht ausmachen.

Keine Tore im Startdrittel

Die Genfer waren schwungvoll ins sechste Final-Duell gestartet. Begünstigt durch eine frühe Strafe gegen Ivo Rüthemann übernahmen sie sogleich die Platzherrschaft, absolute Topchancen blieben in den ersten Minuten aber aus. In der 9. Minute brannte es auch erstmals vor dem Genfer Tor. Plüss traf nach einem herrlichen Einzelvorstoss jedoch nur den Pfosten.

Wieder Rüthemann und wieder Bezina

Auf den ersten Treffer mussten die 7202 lautstarken Fans in der Vernets-Halle bis zur 25. Minute warten. Als Genfs John Gobbi für 2 Minuten raus musste, hämmerte Ivo Rüthemann die Scheibe mit einem herrlichen Slapshot ins hohe Eck. Es war bereits der dritte Treffer des SCB-Topskorers in der Final-Serie.

Freuen konnte er sich darüber aber nur kurz, brachten sich die Berner mit zwei Strafen doch in arge Bedrängnis. Goran Bezina, der Siegesschütze von Dienstag, liess sich nicht zweimal bitten und nutzte die 5:3-Situation zum Ausgleich.

Die doppelte Rückkehr von Toms

Die Vorarbeit zu beiden Genfer Toren leistete Jeff Toms. Der Kanadier hatte zuletzt in Bern verletzt gefehlt (über die genaue Diagnose schweigt man sich im Servette-Lager wie im Playoff üblich aus), entschied sich aber dennoch für einen Einsatz. Im Startdrittel blieb er zudem nach einem harten, aber fairen Roche-Check mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Auch diese Aktion steckte Toms eindrucksvoll weg.

(eli)