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Playoff-Final

Genf bleibt im Meisterrennen

Dienstag, 20. April 2010, 13:47 Uhr, Aktualisiert 21.04.2010, 0:28 Uhr

Genf-Servette hat dem SC Bern die vorzeitige Meisterparty vermiest. Goran Bezina schoss die Genfer in der Overtime zum 3:2-Sieg und verkürzte die Final-Serie auf 2:3.

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Bern-Genf: Die Tore von Spiel 5

Drei Minuten waren in der Verlängerung gespielt, als Rubin in Überzahl herrlich Bezina bediente und dieser den Puck im Lattenkreuz unterbrachte. Es war der Lohn für einen aufopferungsvollen Kampf der Westschweizer, die sich damit am Donnerstag einen weiteren Auftritt im Tollhaus «Les Vernets» erarbeitet haben.

Furioser Start der Genfer

Die dezimierten Servettiens waren bereits furios ins 5. Finalspiel gestartet und zeigten sofort auf, dass sie die Serie noch nicht verloren gaben. Schon in der ersten Minute traf Verteidiger Malik den Pfosten, wenig später erzielte Déruns die Führung. Der Playoff-Topskorer tankte sich vor das SCB-Tor, Goalie Bührer liess die Scheibe unglücklich passieren. Nach Video-Konsultation wurde der Treffer gutgeheissen.

Zwei Führungen vergeben

Erst als Trevor Meier nach einem Slapshot Gerbers in der 25. Minute zum 1:1 abstaubte, kam der SCB reichlich Verspätung auf Touren. Das Publikum reagierte sofort - der gewaltige Support war nun flächendeckend. Und vor der vermutlich lautesten Stehrampe Europas spielte das Team von Trainer Huras fortan nur noch im Vorwärtsgang.

Eine Flut von Chancen erzwangen die Berner trotz ihrer permanenten Scheibenkontrolle zunächst nicht. Im Gegenteil: Suri schloss im Schlussabschnitt das einzige Break der vermeintlich entkräfteten Gäste gar mit dem 2:1 ab. Der Genfer Jubel dauerte indes nur gerade 105 Sekunden. Roche nutzte eine Strafe gegen Breitbach nach einer herrlichen Finte zum neuerlichen Ausgleich.

Servette verliert Topskorer Salmelainen

Und das Übel ging aus Genfer Sicht gleich weiter, als Genf-Topskorer Salmelainen Berns Froidevaux niederstreckte und mit einer Matchstrafe raus musste. Im fünfminütigen Powerplay gelang Reichert der vermeintliche Meistertreffer, der wegen hohen Stocks aber zurecht aberkannt wurde. Genf überstand die Unterzahl und rettete sich in die Verlängerung.

Kader wird immer dünner

Trotz dem Sieg gibt es im Lager von Servette auch Sorgen zu beklagen. Nach Savary hatte mit Toms ein weiterer Stürmer Forfait erklären müssen, so dass Trainer McSorley seinen Verteidiger Höhener kurzerhand in die Offensive beorderte. Am Donnerstag dürfte sich die Situation zusätzlich verschärfen, da Salmelainen nach seiner Matchstrafe gesperrt sein wird.

(eli)