Fussball
Super League
Basel dreht Spiel gegen Zürich
Der FC Basel ist in Zürich zu einem wichtigen und harterkämpften 2:1-Sieg gekommen. Dabei drehte das Team von Thorsten Fink die Partie wie YB am Tag zuvor in der Schlussphase. Zu einem Erfolg kam auch Aufsteiger St. Gallen zuhause gegen Luzern.
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Seit November 2006 konnte der FC Zürich gegen den FC Basel nicht mehr gewinnen. Im vierten Duell in dieser Saison war der entthronte Meister wieder einmal sehr nahe daran, diese Serie zu durchbrechen, am Ende durften aber die FCB-Spieler jubeln. Der FCZ blieb damit zum 17. Mal in Folge gegen Basel sieglos.
In einem offenen und äusserst abwechslungsreichen Spiel ging das Heimteam durch einen Kopfball Xavier Margairaz' in der 63. Minute in Führung. Nach einer guten Ausgleichschance durch Federico Almerares hätte Zürich Gelegenheiten gehabt, das Spiel mit 2:0 vorzuentscheiden.
Shaqiris Traumtor läutet Wende ein
Stattdessen bezwang Xherdan Shaqiri den starken Johnny Leoni mit einem Traumtor aus 22 Metern in der 75. Minute. Nur zwei Minuten später traf Almerares nach einem feinen Zuspiel Scott Chipperfields in die Tiefe gegen die geschockten Zürcher für die Gäste zum 2:1-Schlussstand. Die Basler schliessen damit wieder bis auf 6 Punkte zu Leader YB auf. Für den glücklosen FCZ rückt das Minimalziel Europacup-Platz ein weiteres Stück weg.
Starke Torhüter verhinderten Tor-Spektakel
Dass im mit über 16'000 Zuschauern gut gefüllten Letzigrund-Stadion nicht mehr Tore zu bewundern waren, lag an den starken Torhütern. Massimo Colomba tat sich dabei mit guten Paraden gegen Yassine Chikhaoui und Alexandre Alphonse in der ersten Halbzeit ebenso hervor wie Leoni im zweiten Umgang mit wachen Reflexen gegen Almerares und Chipperfield.
St. Gallen rückt zu Luzern auf
St. Gallen hat auf das unerwartete Cup-Aus gegen Lausanne reagieren und Luzern zuhause 3:1 schlagen können. Der junge Nico Abegglen brachte den Aufsteiger bis zur 27. Minute mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstor der Gäste durch den formstarken Cristian Ianu kurz vor dem Halbzeit-Pfiff machte Moreno Merenda in der 66. Minute alles klar. Die Ostschweizer liegen damit nur noch einen Punkt und Rang hinter den auf einem Europa-League-Platz klassierten Luzernern.
Super League: Bild der Runde
(koem/eli/dsc)
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