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Champions League
Arsenal ringt Barcelona ein Unentschieden ab
Arsenal London holt gegen den FC Barcelona im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League einen 0:2-Rückstand auf und trotzt dem Titelverteidiger ein Remis ab. In der zweiten Partie gewinnt Inter verdient mit 1:0 gegen ZSKA Moskau.
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Der FC Barcelona zündete gleich in der Startphase der Partie ein Offensivfeuerwerk. Sergio Busquets, Lionel Messi und Zlatan Ibrahimovic scheiterten aber allesamt am stark reagierenden Arsenal-Goalie Manuel Almunia. Ihm alleine war es zu verdanken, dass das Heimteam nicht schon früh in Rückstand geriet.
Von Arsenals Offensive dagegen war am Anfang des Spiels nichts zu sehen. Erst nach 23 Minuten gaben die «Gunners» den ersten Schuss auf das Barcelona-Tor ab. Nasris Schuss strich allerdings knapp am linken Pfosten vorbei.
Obwohl der FC Barcelona nach seinem Startfurioso etwas den Druck auf das Arsenal-Tor verringerte, waren die Katalanen die klar dominante Mannschaft. Einzig ein Tor wollte dem Team von Pep Guardiola nicht gelingen.
20 Sekunden für den Führungstreffer
Nach dem Wiederanpfiff brauchte Barça-Stürmer Zlatan Ibrahimovic aber nur 20 Sekunden für die verdiente Führung. Nach einem Zuspiel von Gerard Piqué lobbte er den Ball über Almunia zum 1:0 ins Tor.
Damit war der Bann gebrochen. 13 Minuten später doppelte der Schwede nach und bewang Almunia mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz zum 2:0.
Walcott bringt neuen Schwung
Die Gastgeber liessen sich durch die Gegentreffer aber nicht entmutigen. In der 69. Minute gelang den «Gunners» durch den eingewechselten Theo Walcott prompt der Anschlusstreffer.
Sechs Minuten vor Schluss entschied Schiedsrichter Massimo Busacca auf Penalty für das Heimteam. Er hatte ein Foul von Carles Puyol an Cesc Fabregas gesehen und schickte den Barcelona-Captain mit Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter versenkte Fabregas zum glücklichen 2:2-Endstand.
Verdienter Sieg von Inter
Inter Mailand ist in der Champions League weiter auf Erfolgskurs. Nach der Elimination von Chelsea im Achtelfinal, bezwangen die Nerazzurri im Viertelfinal-Hinspiel zuhause ZSKA Moskau mit 1:0. Schütze des einzigen Tores war Diego Milito in der 65. Minute.
In Anbetracht der Spielanteile und der Torchancen waren die Russen mit der knappen Niederlage noch gut bedient. Bereits in der ersten Halbzeit sah sich die ZSKA-Abwehr einem hohen Druck von Inter ausgesetzt, brachte das 0:0 aber in die Pause. Goran Pandev (22.) und Wesley Sneijder (44.) vergaben die besten Einschussmöglichkeiten für Inter.
ZSKA darf weiter hoffen
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Spielphysiognomie wenig: Inter baute Druck auf, ZSKA hoffte auf Fehler der Italiener, aber die kamen nicht. Nach dem Dejan Stankovic nach einer Stunde die Führung für Inter alleine vor dem Tor noch verpasste, machte es Milito fünf Minuten später besser. Der Argentinier krönte die grösste Druckphase Inters mit einem satten Flachschuss aus 18 Meter in die linke Torecke zum längst überfälligen 1:0.
Erneut Pandev und auch Sneijder vergaben in den letzten 20 Minuten zum Teil fahrlässig das 2:0. Inter verpasste es, sich fürs Rückspiel in einer Woche im Luschniki-Stadion ein beruhigendes Polster zu verschaffen.
(walt/jäg)
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