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Langlauf

Erfolgscoach Fredrik Aukland geht

Samstag, 13. März 2010, 12:34 Uhr

Fredrik Aukland verlässt die Schweizer Langlauf-Nationalmannschaft. Der Norweger, mitverantwortlich für die Erfolge von Dario Cologna, verlängerte den Vertrag mit Swiss Ski nicht.

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Bild Fredrik Aukland.
Fredrik Aukland. keystone

Aukland betreute die Schweizer Distanzgruppe während 2 Jahren. Unter ihm gewann Dario Cologna die Tour de Ski, den Gesamtweltcup 2008/09 und in diesem Jahr Olympiagold. Ein neue Offerte schlug der 31-Jährige nun aus. Er will sich künftig mehr seiner Frau und den acht Monate alten Zwillingen widmen.«In diesem Jahr war ich rund 200 Tage weg von daheim. Auf die Dauer geht das nicht».

Mehr Zeit für die Familie

Bereits im vergangenen Winter war Aukland heftig von der Konkurrenz umworben worden. Er entschied sich aber für den Verbleib bei der Schweizer Nationalmannschaft. «Ein Wechsel zu einem anderen Verband steht nicht zur Diskussion. Ich ziehe mich aus familiären Gründen aus dem Spitzensport zurück», erklärte der Norweger, der im Dezember zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt worden war.

«Motivation gehört den Schweizern»

Aukland lässt sich aber die Option offen, künftig eine beratende Funktion für die Schweizer Langläufer zu übernehmen. «Ich bin daran interessiert, eine andere Vereinbarung mit weniger Zeitaufwand zu treffen. Grosse Diskussionen haben deswegen aber noch nicht stattgefunden.» Wie schon vor einem Jahr, so Aukland, hätten ihm Angebote von anderen Verbänden vorgelegen. Aber: «Ich habe sie kategorisch abgelehnt. Meine Motivation gehört uneingeschränkt den Schweizer Distanzläufern.»

Noch kein Nachfolger

«Es ist schade, dass Fredrik den Vertrag nicht verlängert,» sagte Hippolyth Kempf, Disziplinchef Langlauf. Offenbar war Aukland signalisiert worden, er solle in unserem Land Wohnsitz nehmen. Kempf erklärte weiter, dass er vorläufig keine Alternative gefunden habe. Kempf weiter: «Bevor wir den neuen Distanztrainer nicht gefunden haben, können wir keinen weiteren Entscheid treffen. Der neue Trainer muss uns zuerst signalisieren, ob er sich eine Zusammenarbeit mit Aukland vorstellen kann oder nicht.»

(si/boe/sil/mos)