Wintersport
Eiskunstlauf
Verwirrspiel um Stéphane Lambiel
Darf der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel wegen der Teilnahme bei der TV-Show «Thin Ice» nicht mehr an ISU-Wettkämpfen teilnehmen?
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Schweizer Eislauf-Verband veröffentlichte am Donnerstag ein Communiqué, in dem er schrieb, dass Lambiel mit der Teilnahme beim Eislaufwettbewerb «Thin Ice» automatisch ins Lager der Profiläufer wechsle und deshalb bei sämtlichen Wettkämpfen der Internationalen Eislaufunion (ISU) nicht mehr zugelassen sei.
Rückkehr über Umweg möglich
Ist somit die Karriere von Lambiel als Wettkämpfer beendet? Nein. Denn offiziell tritt der bald 25-jährige Unterwalliser nicht zurück, obwohl alles darauf hindeutet, dass er beim 4. Rang an den Olympischen Spielen in Vancouver letztmals um Punkte gekämpft hat. Seine Zukunft sieht er in Show-Auftritten, daraus macht er kein Geheimnis.
Dennoch will er sich ein Hintertürchen offen halten. In dem Fall könnte er bei einer Sperre durch das ISU-Council einen speziellen Antrag auf Reamateurisierung stellen - dies ist einmal möglich. Wird dieser gutgeheissen, gibt es nicht zwingend eine Wartefrist. Auf die EM im kommenden Januar in Bern dürfte er allerdings so oder so verzichten.
(si/koem)
Meldungen im Tagesverlauf
- First Lady Michelle Obama hüpft sich zum Sieg
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
- Auf dem Tenniscourt: «Fedrinka» bekommen süssen Besuch
- Herzogin Catherine: Erster offizieller Auftritt ohne William
- Davis Cup 1992: Schweiz schnupperte am grossen Triumph
- Shaqiri definitiv zu Bayern München
- Overtime-Sieg von Anaheim
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Kadetten vor kapitalem Heimspiel
- Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
- 38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
- Barça steht im Cup-Finale, Juve schlägt Milan




