WM 2010 Südafrika
Bisherige WM-Qualifikationen der Schweiz
Acht Mal konnte sich die Schweiz bislang für eine Weltmeisterschafts-Endrunde qualifizieren. Wir zeigen Ihnen WM für WM, wie die Quali für die Schweiz gelaufen ist.
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WM 2010 in Südafrika: Qualifiziert
Die Qualifikation unter dem neuen Trainer Ottmar Hitzfeld begann ganz schlecht. Nach vergebenen zwei Punkten auswärts in Israel bezog das Team eine der schlimmsten Niederlagen der Geschichte. Nach dem 1:2 zuhause gegen Fussballzwerg Luxemburg hatte die Mannschaft nicht mehr viel Kredit. Doch dank zwei Siegen gegen Griechenland und keiner weiteren Niederlage qualifizierte sich die Schweiz doch noch Gruppensieger.
WM 2006 in Deutschland: Qualifiziert
Die Schweiz beendete die Qualifikation ohne Niederlage als Zweiter. Allerdings blieben die Schweizer gegen die drei direkten Konkurrenten Frankreich, Israel und Irland auch ohne Sieg. Die definitive Qualifikation schaffte die Schweiz dann in zwei Barragespielen gegen die Türkei, das zweite bleibt als «Skandalspiel von Istanbul» in Erinnerung.
WM 2002 in Japan und Südkorea: Nicht dabei
In der Gruppe 1 siegte die Schweiz nur gegen die «Kleinen» Färöer und Luxemburg. Zuhause verlor die Schweiz die Spiele gegen die direkten Konkurrenten Jugoslawien und Slowenien sowie Russland. Die Qualifikation, die sie schliesslich im 4. Rang beendete, schloss die Schweiz mit einer 0:4-Niederlage in Moskau ab.
WM 1998 in Frankreich: Nicht dabei
Der Fehlstart in die Qualifikation mit der 0:1-Niederlage in Baku gegen Aserbaidschan (Trainer Rolf Fringer) war letztlich die entscheidende Niederlage. Hinzu kamen Heimniederlagen gegen Norwegen (0:1) und Finnland (1:2) sowie die historische 0:5-Niederlage in Oslo. Einzig gegen Ungarn blieb die Schweiz ungeschlagen. Am Schluss belegte die Mannschaft den 4. Platz in der Gruppe 3.
WM 1994 in den USA: Qualifiziert
Mit einem abschliessenden 4:0-Erfolg gegen Estland qualifizierte sich die Schweiz unter Roy Hodgson als Gruppenzweiter hinter Italien für die WM. Höhepunkte in der Qualifikation waren der 1:0-Heimsieg gegen Italien im Wankdorf (Tor von Marc Hottiger) und das 2:2 in Cagliari gegen den gleichen Gegner. Portugal, Schottland und Malta waren die weiteren Gruppengegner. Für die Schweiz war es die erste WM-Teilnahme nach 28 Jahren.
WM 1990 in Italien: Nicht dabei
Fünf Niederlagen in acht Spielen, nur zwei Siege gegen Luxemburg waren zu wenig. In der Gruppe 7 kam die Schweiz hinter der Tschechoslowakei, Belgien, Portugal und vor Luxemburg auf den 4. Rang.
WM 1986 in Mexiko: Nicht dabei
Die Schweiz erreichte in der Gruppe 6 mit Dänemark, der Sowjetunion, Irland und Norwegen nur den 3. Platz. Am Schluss fehlten wiederum nur 2 Punkte auf Gruppensieger Dänemark.
WM 1982 in Spanien: Nicht dabei
Zwei Punkte fehlten zum Glück. Die Schweiz verpasste unter Paul Wolfisberg die WM wegen eines 0:3 in Ungarn im zweitletzten und eines 0:0 zuhause gegen Rumänien im letzten Spiel. Zur WM fuhren Ungarn und England, die Schweiz klassierte sich hinter den Rumänen auf Platz vier.
WM 1978 in Argentinien: Nicht dabei
In der Gruppe mit Schweden und Norwegen gewann die Schweiz nur das bedeutungslose letzte Spiel im Wankdorf gegen Norwegen. Als Dritter verpasste die Mannschaft das Turnier in Argentinien klar.
WM 1974 in Deutschland: Nicht dabei
Als Gruppendritter hinter Italien und der Türkei verpasste die Schweiz die WM abermals. Nur Gruppensieger Italien fuhr an die WM. Der Schweiz fehlten wegen zwei 0:2-Auswärtsniederlagen in den letzten beiden Spielen gegen Italien und die Türkei vier Punkte.
WM 1970 in Mexiko: Nicht dabei
Die Schweiz vergab die Qualifikation in der Gruppe mit Rumänien, Griechenland und Portugal in den letzten zwei Spielen. In Saloniki verloren die Schweizer gegen Griechenland 1:4. Zudem erreichten sie zuhause gegen den Gruppenletzten Portugal nur ein 1:1.
WM 1966 in England: Qualifiziert
Die Schweiz setzte sich gegen Albanien, Nordirland und Holland als Gruppensieger durch. Das Team von Alfredo Foni gewann das entscheidende Gruppenspiel im Wankdorf gegen Holland dank Toni Allemanns spätem Tor 2:1.
WM 1962 in Chile: Qualifiziert.
Schweden und Belgien waren die Gruppengegner der Schweiz. Nach Hin- und Rückspielen hatten die Schweiz und Schweden je 3 Siege auf dem Konto, es kam zu einem Entscheidungsspiel in Berlin, das die Schweizer mit 2:1 gewannen.
WM 1954 in der Schweiz: Qualifiziert
Als Veranstalter war die Schweiz automatisch qualifiziert.
WM 1958 in Schweden: Nicht dabei
Die Schweiz befand sich in einer Gruppe mit Schottland und Spanien und wurde mit nur einem Punkt (2:2 auswärts gegen Spanien im ersten Spiel) Letzte.
WM 1950 in Brasilien: Qualifiziert
Grosse Querelen erschütterten den Weltfussball bei der ersten WM nach dem 2. Weltkrieg. Nur 32 von 67 FIFA-Verbänden wollten die Reise nach Brasilien antreten. Weil in der Schweizer Gruppe Belgien verzichtete, genügten zwei Siege gegen Luxemburg zur Qualifikation. Im Hardturm gewann die Schweiz 5:2, auswärts siegte sie 3:2.
WM 1938 in Frankreich: Qualifiziert
Die Schweiz setzte sich im San Siro in einem Entscheidungsspiel gegen Portugal 2:1 durch und qualifizierte sich zum zweiten Mal für eine WM-Endrunde. Die Tore erzielten Georges Aeby und Eugen Amado.
WM 1934 in Italien: Qualifiziert
Die Schweiz trat nach einem 2:2 in Belgrad gegen Jugoslawien (nach 0:2-Rückstand bis in die 77. Minute) sowie einem 2:0 gegen Rumänien zum entscheidenden Qualifikationsspiel im Wankdorf als Gruppenerster an. Das Spiel gegen Rumänien endete dann 2:2, wurde jedoch als Sieg der Schweiz gewertet, weil die Rumänen einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten.
WM 1930 in Uruguay: Nicht dabei
Keine Qualifikation. Aus Kostengründen verzichtete die eingeladene Schweiz auf eine Teilnahme. Aus Europa nahmen nur Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Rumänien an der ersten Fussball-Weltmeisterschaft teil.
(mum)
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