Fussball
Super League
YB mit Last-Minute-Sieg gegen Zürich
Erst in der 94. Minute ist den Young Boys gegen den FC Zürich der Siegtreffer geglückt. Neuzuzug Henri Bienvenu traf zum glücklichen 2:1, nachdem die Berner während einer Stunde einem Rückstand nachgerannt waren.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Partie vor 20'106 Zuschauern begann für den Leader denkbar schlecht: Bereits nach 8 Minuten hielt Verteidiger Issam Mardassi FCZ-Stürmer Alexandre Alphonse zurück und sah dafür die rote Karte. Als Folge davon musste Mauro Lustrinelli kurze Zeit später aus taktischen Gründen seinen Platz Verteidiger Marc Schneider überlassen.
Zürich legt vor
Ausgerechnet der Ex-Zürcher Schneider war es dann, der in der 23. Minute Marco Schönbächler zu Fall brachte und einen Freistoss verursachte. Milan Gajic nahm Mass und düpierte Natikeeper Marco Wölfli zum 1:0 für die Gäste. Die Verunsicherung bei den Bernern hielt bis kurz vor der Pause an, ehe Alberto Regazzoni mit einem satten Schuss nur die Latte traf.
Offener Schlagabtausch
Nach dem Wechsel erhöhte YB die Pace, hatte jedoch Glück, dass Philippe Koch in der 71. Minute mit einem Schuss nur den Pfosten traf. Im Gegenzug vereitelte FCZ-Goalie Johnny Leoni mit einer starken Parade auf einen Regazzoni-Schuss den Ausgleich in einem in der zweiten Hälfte offenen Schlagabtausch.
Berner Feuerwerk zum Schluss
5 Minuten vor dem Ende der Partie krönte Regazzoni seinen starken Auftritt doch noch mit einem Tor. Der Tessiner traf nach einem Steilpass von Seydou Doumbia in die entfernte Ecke zum 1.1. Es kam gar noch besser für die Gastgeber: In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte YB-Joker Henri Bienvenu den 2:1-Siegtreffer. Der Kameruner war erst in der Winterpause von Eperance de Tunis zu den Young Boys gestossen.
Damit konnten die Berner in der Tabelle wieder vorlegen und den Vorsprung auf Verfolger Basel auf 7 Punkte ausbauen. Dem FCZ blieb dagegen trotz gutem Spiel und aufopferungsvollem Kampf einmal mehr nur die Erkenntnis, dass er seine Chancen zu wenig konsequent nutzt. Der Meister wartet seit 4 Super-League-Runden auf einen Sieg.
Müssen GC und FCZ umziehen?
Der FC Zürich wird seine ASL-Heimspiele im Vaduzer Rheinpark-Stadion austragen, falls die Stadt Zürich die Sperre im Letzigrund über den 1. März hinaus verlängert. Die Grasshoppers würden in die St. Galler AFG-Arena ausweichen. Die Stadt Zürich wird am Montag darüber informieren, ob und wann der Letzigrund wieder geöffnet wird. Das Stadion ist seit dem 8. Februar gesperrt. Damals wurde bei einer Kontrolle ein Riss in einem der Dachträger entdeckt. «Für uns ist das eine extrem unangenehme Situation», sagte FCZ-Präsident Ancillo Canepa.
(gon/ac)
Meldungen im Tagesverlauf
- Spürhunde finden gefährlichen Käfer
- Drei Bergsteiger sterben am Mount Everest
- Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
- Mihajlovic neuer serbischer Nationaltrainer
- Olympia ohne Schweizer Ruderinnen
- Anlegern gefällt Facebook nicht: -11 %
- Bacsinszky verzichtet auf French Open
- Protestwahl: Italien stimmt für Komiker Grillo
- Italien nach Erdbeben im Grosseinsatz
- Auch Nationalratskommission sagt Ja zu Steuerabkommen
- Platz 8 für Schweizer Crawl-Staffel
- EU hebt Mahnfinger in Richtung Belgrad
- Kein Einlenken auf Eurobonds in Sicht
- Nato startet europäischen Raketenschild
- Konsumentenstimmung steigt weiter
- WM-Out für Daniel Hubmann
















