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Vancouver 2010

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Serie «sportaktuell»: Geschichte der Olympischen Winterspiele

Mittwoch, 10. Februar 2010, 0:03 Uhr, Aktualisiert 11.02.2010, 23:32 Uhr

In einer dreiteiligen Serie blicken wir auf die frühe Geschichte der Olympischen Winterspiele zurück. Im 3. und letzten Teil sehen Sie die Spiele von 1948 in St. Moritz.

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Geschichte der Olympischen Winterspiele (III)
Geschichte der Olympischen Winterspiele (II)

Teil III: St. Moritz 1948

Die ersten Olympischen Winterspiele nach dem 2. Weltkrieg fanden in St. Moritz statt. Der Engadiner Wintersportort war zum 2. Mal nach 1928 Austragungsort. Für Schweizer Goldmedaillen sorgten Edi Reinalter im Slalom, der Zweierbob und, trotz eines Sturzes, die Abfahrerin Hedy Schlunegger.

Geschichte der Olympischen Winterspiele (III)

Teil II: Lake Placid 1932 und Garmisch 1936

Gut zwei Jahre nach dem «Schwarzen Freitag», der die grösste Weltwirtschaftskrise der Geschichte auslöste, fanden die Spiele von Lake Placid statt. Nur sieben Schweizer nahmen teil, mit einer Medaille aus dem Viererbob kehrten sie aus Übersee zurück.

In den Hintergrund rückte der friedliche sportliche Wettstreit 1936 in Garmisch. Die Nazi-Diktatur nutzte den Event für ihre Propaganda. «Es ging nicht um den Sport, sondern darum, die Macht zu zeigen. Überall waren Militär, Polizei, Aufmärsche», sagte Pierre Musy, der mit seiner Crew im Viererbob für die einzige Schweizer Goldmedaille sorgte. Auch die beiden Schweizer Silbermedaillen wurden im Eiskanal errungen.

Geschichte der Olympischen Winterspiele (I)

Teil I: Chamonix 1924 und St. Moritz 1928

Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in den französischen Alpen statt. In Chamonix trafen sich 247 Athleten und Athletinnen aus 16 Nationen zum Wettkampf um Edelmetall. Die Schweiz war schon damals eine Macht im Bobsport und holte Gold in einem Viererbob aus Holz, den man in der Tombola gewonnen hatte. Im Eishockey resultierte eine 0:33-Niederlage der Eidgenossen gegen Kanada.

Vier Jahre später in St. Moritz gewannen die einheimischen Eishockeyaner dann Bronze. Im Engadin nahmen bereits Sportler aus 25 Ländern teil. Ein Problem stellte der knappe Schnee dar.

(SF)